Unser Netzwerk für Deine Klimatransformation wächst. Das sind die 5 neuen THE CLIMATE CHOICE Partner*innen

Das nachhaltige Geschäftsmodell der Zukunft, wie sieht das aus? Immer mehr Unternehmen setzen ihre Klimatransformation um, treffen dabei aber auf herausfordernde und neuen Thematiken. Unsere Mission ist es diesen Prozess einfach und unkompliziert umsetzbar zu machen, sodass jedes Unternehmen die neu entstehenden Chancen nutzen kann und zum Klimaschutz beiträgt.

CO2 messen, reduzieren und unvermeidbare Emissionen ausgleichen Die Klimalösungen unseres THE CLIMATE CHOICE Partner*innen-Programms unterstützen Unternehmen bei der Umsetzung des Dreiklangs der Klimatransformation.

Wir freuen uns nun fünf weitere THE CLIMATE CHOICE Partner*innen vorstellen zu dürfen, welche ihren Fokus besonders auf die CO2-Reduktion in den Impact-Kategorien Digital & Service sowie Umwelt legen.

Die Klimalösungen unserer Partner*innen

Unsere fünf neuen Partner*innen entlang der Impact-Kategorien.

Umwelt

GreenMiles
greenmiles logo

Klimaschutz-Expertise seit 2007: greenmiles bietet einen Full-Service rund um das ganzheitlich, klimaneutrale Unternehmen. Dabei unterstützt greenmiles Unternehmen professionell bei der Berechnung ihrer CO₂-Emissionen und berät sie in allen Fragen der Klimatransformation.  Mit der Erstellung von CO₂-Bilanzen, der Erarbeitung von Klimazielen und -strategien, Reduktionsplänen und einem erfahrenen Projektmanagement übernimmt greenmiles die gesamte Abwicklung.

Treeme

treeme steht für den nachhaltigen Anbau- und die Bewirtschaftung von Paulownia-Bäumen auf treeme-eigenen Plantagen zur Erzeugung von Edelholz als Clear & Clean A-Ware. Schon heute kooperiert die Green Wood International AG durch das treeme Projekt mit Unternehmen, um die Entwicklung innovativer Paulowniaholz-Produkte umzusetzen. Die Aufzucht der treeme-Bäume in Europa vereint ökologische und wirtschaftliche Faktoren: Hochwertiges Holz wird in der EU geerntet und somit artengeschützte Regenwälder langfristig bewahrt.

Digital & Service

ENDUREConsulting

ENDUREConsulting bringt Ökonomie und Ökologie miteinander in Einklang. Dabei begleiten sie Unternehmen bei jedem Schritt der Klimatransformation. Vom gemeinsamen Verständnis der Ausgangssituation bis zur Umsetzung von Projekte und der effektiven Schließung noch vorhandener Kompetenzlücken.  ENDUREConsulting ist Profi in der operativen Umsetzung und stellt sicher, dass sich nicht nur Prozesse, sondern auch Kultur und Arbeitsweise von Unternehmen nachhaltig verändern.

Grubengold

Grubengold bietet nachhaltige Innovationsberatung und unterstützt klimarelevante Innovationen vom ersten Gedanken bis hin zur cleveren Umsetzung. Mit kreativen Tools, unkonventioneller Beratung und einer liebevollen Umsetzung begleitet Grubengold von Anfang an und fördert nachhaltige Innovation für eine glücklichere Zukunft. Das Team entwickelt effiziente Werkzeuge, welche nachhaltige Innovation prüfen, verbessern und umsetzen. So können Konzepte, Produkte und Geschäftsmodelle durchleuchtet und Ideen in die Wirklichkeit übertragen werden.

BKK ProVita

Die BKK ProVita ist als erste gemeinwohlbilanzierte Krankenkasse Vorreiter*in für Nachhaltigkeit in Deutschland. Sie arbeitet seit 2017 klimaneutral und ist unter anderem durch drei Bilanzen bei der Gemeinwohlökonomie Pionier dieser Bewegung. Durch ihr zukunftsfähiges Handeln möchte die BKK ProVita nicht nur ihre eigenen Mitarbeiter*innen oder Versicherten zu nachhaltigem Handeln motivieren, sondern arbeitet auch mit Hochdruck an einer Transformation in der Gesellschaft und Politik hin zu einer nachhaltigen Zukunft. 

Jetzt beginnen und Chancen nutzen

Die Klimatransformation bietet zahlreiche Chancen für Unternehmen. Wo fängt man aber am besten an? Wir geben Euch die wichtigsten Mittel zur Hand, um Eure Transformation einfach und unkompliziert umzusetzen.

Werde Teil der Klimalösung!

Wir freuen uns sehr, über unsere neuen CLIMATE CHOICE Partner*innen. Wenn Dein Unternehmen erfahren möchte, wo es in Sachen Klimatransformation steht, kontaktiere uns und  erfahre mehr über die Klimaperformance deines Unternehmens. Anhand unseres CLIMATE READINESS Checks finden wir heraus, wie dein Unternehmen passende Klimamaßnahmen umsetzen kann.

Als Anbieter*in einer Klimalösung nehmen wir dein Unternehmen gerne nach entsprechender Prüfung in unser Partner*innennetzwerk auf.

Konzerne setzen sich Science Based Targets, aber wie setzen sie ihre Klimaziele um?

In den letzten Jahren hat die Science Based Targets Initiative (SBTi) erfolgreich einen methodischen Rahmen für die Klassifizierung und Bewertung von unternehmensbezogene Emissionsminderungsziel entwickelt. Diese werden als wissenschaftlich fundiert angesehen. Dies bedeutet, dass Firmen ihre Emissionsreduktionen an der konkreten Zielsetzung des Pariser Klimaabkommens ausrichten, um dem Klimawandel effektiver entgegenwirken zu können.

Zum diesjährigen CLIMATE TRANSFORMATION Summit haben wir daher einige Unternehmen eingeladen, die sich bereits Science Based Targets gesetzt haben. Mit dabei sind IKEA, Telefónica, Nestlé und Vattenfall. Uns interessiert besonders ein Austausch auf Augenhöhe und ein Blick hinter die Kulissen. Wir gehen den Fragen nach, wie Transformation in einem Großunternehmen funktioniert, das verursachte Klimaschäden oder unternehmerische Altlasten angehen muss?

2020 – das Jahr der Klimatransformation

Der Wettlauf um die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C und die Vermeidung der katastrophalsten Auswirkungen des Klimawandels hat begonnen. Um dies zu erreichen, müssen wir die Emissionen bis 2030 halbieren und bis spätestens 2050 Netto-Null erreichen. Auch Unternehmen müssen sich auf den transformativen Wandel einstellen. Dazu gehören innovative Ansätze, ambitionierte Klimaziele und die Dekarbonisierung von Betriebsabläufen. Laut dem neusten Report von EnviroLab und NewClimate Institute ist die Anzahl der Unternehmen, die sich „Netto-Null-Ziele“ gesetzt haben, von 500 Ende 2019 auf 1.541 im September 2020 gestiegen ist.  Über 1.000 Unternehmen schlossen sich der Science Based Target Initiative an. Obwohl sich Unternehmen weltweit weitreichende Klimaziele setzen, bleibt die Frage, wie sie ihre Klimatransformation konkret umsetzen können.

Was bedeutet Klimatransformation in der Wirtschaft?

Ausgangspunkt der Klimatransformation ist eine starke Reduzierung der C02-Emissionen bis 2030. Auf diese Weise können wir bis 2050 eine klimaneutrale Wirtschaft erreichen. Um diesen Wandel zu vollziehen, sollten Unternehmen nicht nur auf CO2-Kompensation setzen. Verstärkte Reduktionsmaßnahmen werden immer wichtiger. Der Dreiklang aus CO2-Messung, -Reduktion und -Kompensation ist laut UN der effektivste Weg, um eine nachhaltige Transformation zu erreichen. Zur Transformation gehört somit auch, dass Unternehmen ihre Klimamaßnahmen in die strategische Ausrichtung des gesamten Managements integrieren. Weiterhin müssen sie ihre Reduktionspotenzial ausschöpfen und LieferantInnen miteinbeziehen. Außerdem können bei der Umsetzung der Maßnahmen Best-Practices genutzt werden, um geeignete Methoden, Abläufe und Lösungen zu identifizieren.

#CTS2021: Von Klimaziele zur Umsetzung

Im Rahmen des CLIMATE TRANSFORMATION Summit der ersten Online-Konferenz für Klimatransformation, stellen wir daher nicht nur Lösungsansätze vor mit deren Hilfe die Klimatransformation umgesetzt werden kann, sondern auch Unternehmen, die sich bereits mitten in der Klimatransformation befinden. Eingeladen haben wir unter anderem Nestlé, IKEA Group, Telefónica und Vattenfall. Alle vier haben sich im letzten Jahr freiwillig wissenschaftsbasierte Klimaziele gesetzt, um einen klaren Weg zur Reduzierung ihrer Treibhausgasemissionen zu erreichen. Wir freuen uns auf den Austausch und sind gespannt zu erfahren, welche Herausforderungen bei der Umsetzung auftreten, wie Reduktionpotentiale genutzt werden und ob Best-Practices von anderen oder für andere Unternehmen ableitbar sind. Gemeinsam wollen wir ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen in der Privatwirtschaft vorantreiben und möglichst viele Unternehmen unterstützen, ihre Reduktionsziele umzusetzen.

Best Practice Beispiele beim #CTS2021

Der CLIMATE TRANSFORMATION Summit 2021 zeigt auf transparente und praxisnahe Art und Weise, wie die Klimatransformation in Unternehmen vorangetrieben werden kann. In interaktiven Panels erfahren wir von zahlreichen Unternehmen, in welchem Stadium ihrer Transformation sie sich befinden und welche Umsetzungsmöglichkeiten bestehen. Gemeinsam diskutieren wir über Klimaziele und werfen einen Blick auf die Herausforderungen bei der Umsetzung, aber auch auf die Chancen, welche die Klimatransformation mit sich bringt. Dabei wollen wir nicht nur Unternehmen erreichen, die bereits Climate Champions sind, sondern auch solche, die sich gerade jetzt transformieren.

Weiterhin zeigen Unternehmen und Klimabeauftragte während des Summits anhand gesetzter Klimaziele ihre Maßnahmen auf, die sie für die Klimatransformation einsetzen. Sie treffen auf Pioniere der Climate-Branche, die ihre Lösungen auf einer Online-Messe und in interaktiven Workshops präsentieren. Mit dabei sind u.a. Ecosia, Project Drawdown, Patagonia, Greenpeace Energy und viele mehr. Entlang der 7 Impact-Kategorien erfahren Teilnehmer*innen beim Summit, welche Methoden bestehen und wie sie als Unternehmen Emissionen reduzieren können.

Bist Du als Climate Champion dabei?

Dein Unternehmen setzt sich bereits Klimaziele oder stellt eine eigene Klimalösung für die Wirtschaft bereit? Gerne laden wir dich zum #CTS2021 ein, um gemeinsam Hindernisse aus dem Weg zu räumen und die Netto-Null durch starke Klimamaßnahmen umzusetzen. Sichere Dir jetzt noch bis zum 31. März Dein Early-Bird-Ticket für den online Summit am 10. und 11. Juni. Wir freuen uns auf Dich! Gemeinsam gestalten wir die Klimatransformation der Wirtschaft. Als CLIMATE Community, auf Augenhöhe und mit praktischen Denkanstößen und Best-Practices. DANKE!

Beitragsbild: Unsplash

Einführung des Lieferkettengesetzes: Das solltest Du jetzt schon wissen.

Es ist keine Neuigkeit, dass die Bundesregierung die Einführung eines Lieferkettengesetzes plant. Firmen sollen zukünftig dafür einstehen, wenn in der Lieferkette Menschenrechte verletzt werden. So soll auch die Umweltzerstörung in den Blick genommen werden: Illegale Abholzung, Pestizid-Ausstoß und Wasser- und Luftverschmutzung. Dabei beruft sich die Bundesregierung auf das Sustainable Development Goal 8 (SDG), welches menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum fördern soll, aber auch SDG 13, welches die Maßnahmen zum Klimaschutz definiert. Das soll durch das neue Lieferkettengesetz geregelt werden.

Was ist also der aktuelle Stand der Debatte und wie können sich Unternehmen auf die angestrebte Regelung vorbeireiten?

Status Quo: Verabschiedung des Lieferkettengesetzes

Der Druck ist da. Ob von der Initiative Lieferkettengesetz, ein Zusammenschluss zahlreicher Organisationen, oder aus der Wirtschaft selbst. Viele Unternehmen, darunter Rewe, Nestlé und Tchibo, verlangen nach einem Lieferkettengesetz. Noch ist jedoch unklar, wie genau das Gesetz aussehen soll. Die dafür notwendige Verabschiedung der Eckpunkte durch das Bundeskabinett, wurde vergangenen Monat erneut verschoben. Trotzdem stehen bereits folgende Punkte fest:

Das Lieferkettengesetz soll:

  1. Definieren, welche Pflichten Unternehmen beim Schutz von Menschenrechten haben und wie Unternehmen diesen in ihren Lieferketten nachkommen können.
  2. Unternehmen dazu verpflichten, über ihre Anstrengungen Bericht zu erstatten.
  3. Die Rechte von ArbeiterInnen vor Gericht stärken und einen Weg eröffnen, Schadensersatzansprüche in Deutschland geltend zu machen.

Lieferkettengesetz EU-weit

Auch EU-weit soll das Verantwortungsbewusstsein gestärkt werden: Die Bundesregierung setzt sich im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft
für einen Aktionsplan zur Stärkung der Verantwortung in globalen Lieferketten ein. Dieser soll menschenrechtliche, soziale und ökologische Standards in Unternehmen fördern, aber auch Transparenz schaffen.

CLIMATE Wissen: Ein EU-weites, aber auch ein Deutschlandweites Lieferkettengesetz, könnte eine internationale Debatte zu Menschenrechtsverletzungen und umweltschädlichem Handeln in Unternehmen anregen und somit einiges bewirken.

Die aktuellen Streitpunkte der Bundesregierung

Streitpunkt ist die wirtschaftliche Umsetzbarkeit: Wie weit soll die Verantwortung in der Lieferkette reichen und welche Unternehmen verkraften ein solches Gesetzt?

Ab wann soll das Lieferkettengesetz greifen?

Die Angst mit einem Lieferkettengesetz KMU’s Mehraufwand aufzuerlegen ist nicht unbegründet – so Wirtschaftsverbände und Teile der Union. Sie befürworten die Regelungen nur für Unternehmen ab 5.000 Beschäftigten geltend zu machen, anstatt für Firmen ab 500 MitarbeiterInnen.

Sanktionen bei Nicht-Einhaltung

Auch die Angst, dass eine starke Regelung der Wirtschaft gerade in den aktuellen Zeiten weiter schaden könnte, ist ein Streitpunkt. Hier wird diskutiert, ob eine mögliche Anklage von Unternehmen richtige ist, oder ob die Einführung von Geldbußen nicht die bessere Alternative wäre.

Es besteht also weiterhin Diskussionsbedarf in der Bundesregierung. Es gibt allerdings einige Punkte, auf die sich Unternehmen schon jetzt einstellen können.

Das kann bereits getan werden

Verantwortung kann schon heute übernommen werden. Gleichzeitig lassen sich so auch Risiken minimiert. Dabei unterstützen zahlreiche Initiativen, die sich für den Schutz der Menschenrechte einsetzen und Unternehmen zertifizieren.

Beispielsweise das Siegel Grüner Knopf, welcher für nachhaltig produzierte Kleidung steht. Aber auch im Kakao- oder Kohlesektor haben sich Unternehmen in freiwilligen Initiativen zusammengeschlossen und wollen so Produktionsstandards verbessern. Die chemische Industrie arbeitet an einer Nachhaltigkeitsinitiative namens Chemie. Der SME Climate Hub hilft KMU’s darüberhinaus ihre Lieferketten klimaneutral zu gestalten.

Es gibt also bereits jetzt ein großes Angebot an Möglichkeiten, um aktiv zu transformieren. Aber welche ersten Schritte müssen gegangen werden?

Step-by-Step Verantwortung übernehmen

Vier Schritte sind nötig zur Transformation der Lieferkette:

Ermittlung von möglichen Menschenrechtsverletzungen und „Umweltsünden“ in der Lieferkette.

Das geht durch vorgefertigte LieferantInnen-Fragebögen, die beschriebene Risikofelder abdecken. Dazu zählen Arbeitsrechte, Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Korruptionsbekämpfung und viele weitere. 

Zur Aufdeckung der größten CO2-Emitter entlang der Produktion empfehlen wir die CO2-Product-Footprint Analyse. Diese war Thema in unserem CHOICE Webinar #10.

Hier ist das Implementieren eines Verfahrens zur stetigen Analyse von Auswirkungen auf Menschenrechte und Umweltschutz entlang der Lieferkette wichtig.

Es müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, um negative Auswirkungen vorzubeugen, zu minimieren und zu beheben – diese müssen stetig überprüft werden.

Jährlich sollte öffentlich dargelegt werden, welche Auswirkungen das eigene wirtschaftliche Handelns auf die Menschenrechte und Umwelt verursacht und wie entsprechend gehandelt wurde, um Verbesserungen zu erzielen.

Fazit

Wer schon jetzt aktiv wird übernimmt nicht nur Verantwortung und vertritt moralisch vertretbare Werte, sondern ist bei der Einführung eines Lieferkettengesetzes bereits vorbereitet.

Kommendes CHOICE Webinar

Melde Dich hier bereits für unser kommendes CHOICE Webinar #11 am 12. Nov. von 13:00 bis 14:00 Uhr an. Thema wird der Klimaschutz in der Unternehmenskommunikation sein.

Bildquellen: Unsplash, Canva