Die CLIMATE Data Platform – Jede Einkaufsentscheidung eine Klimaentscheidung

Die CLIMATE DATA Platform von THE CLIMATE CHOICE nutzt intelligente Technologie, um klimaorientiertes Handeln für Unternehmen und ihre Lieferant:innen entlang der Wertschöpfungskette voranzutreiben. Die ganzheitliche Software-as-a-Service-Lösung ermöglicht den einfachen Zugang sowie den Austausch von klimarelevanten ESG-Daten anhand von validierten und vergleichbaren CLIMATE Scorecards. Die Plattform verfolgt die Mission, Unternehmen dabei zu unterstützen CLIMATE Champions zu werden und durch ein datenbasiertes Supplier Engagement Emissionen in der Lieferkette zu reduzieren. 

Klimarelevante Primärdaten fehlen entlang der Lieferkette

Wir wissen heute, dass die meisten Emissionen eines Unternehmens aus der Lieferkette stammen – in einigen Unternehmen sogar bis zu 99 % aller Emissionen. Diese entstehen durch vor- und nachgelagerte Prozesse. Transparente Daten aus diesem Bereich der unternehmerischen CO2-Bilanz, Scope 3, existieren bis dato nicht. Top-Down-Analysen über Finanzströme stellen zwar bereits Durchschnittswerte zur Verfügung, aber keine akkurate Berechnung der Emissionen sowie ganzheitliche Einblicke in die tatsächliche Klimatransformation von Unternehmen. Wer setzt sich bereits wissenschaftlich wirksame Klimaziele und sind diese im Einklang mit den eigenen Zielen? Welche Reduktionsmaßnahmen werden wie schnell umgesetzt und wie wurden CO2-Werte berechnet und validiert? 

So fehlen nicht nur einkaufenden Unternehmen essentielle Daten für zukunftsorientierte Geschäftsentscheidungen und die eigene Berichterstattung – auch Anbietende können Kundenanforderungen und internationale Reportingstandards kaum erfüllen. Standardisierte und vergleichbare Daten von Unternehmen über ihren Klimareifegrad und die Klimakompatibilität ihrer Produkte sind daher heute kaum zu erhalten oder gar nicht erst vorhanden. Anfragen verlaufen zeitaufwendig über E Mails, erhaltene Informationen erfüllen Standardanforderungen meist nicht und eine Vergleichbarkeit kann kaum sichergestellt werden. Somit sind gerade viele mittelständische Unternehmen aufgrund fehlender Ressourcen heute defacto nicht auf die Risiken und Chancen einer klimakompatiblen Wirtschaft vorbereitet. Und die Lieferkette ist schließlich nicht “climate ready”.

Software-Tool ermöglicht datenbasiertes Supplier Engagement

Die CLIMATE Data Platform setzt hier an und bietet eine Software-Lösung zur transparenten Erfassung, Validierung und Verbesserung unternehmerischer Klimawirkung. Die “B2B Datenbank für klimarelevante Nachhaltigkeitsinformationen” zeigt Daten zu Klimaschutz und Umweltleistung, sozialen Verpflichtungen sowie Corporate Governance (klimafokussierte ESG-Daten). Das daraus resultierende CLIMATE Performance Rating, vereint führende Standards, Klimaanforderungen und Best Practices, um den allgegenwärtigen Datenbedarf in höchster Qualität für Geschäftsentscheidungen abzubilden. Die Informationen werden von der Software-Plattform in einer CLIMATE Scorecard gebündelt, um diese auszutauschen oder bei Bedarf als Datenpunkte zur Verfügung zu stellen.

Durch ein Label-System in Bronze, Silber und Gold ist direkt visuell einzusehen, wie climate ready einzelne Unternehmen und Lieferant:innen sind. Somit entsteht eine moderne, digitale Schnittstelle für klimarelevante Daten, die Klimabeauftragte, Einkäufer:innen und Entscheider:innen nutzen, um die Grundlage für eine wirkungsvolle Geschäftsbeziehung zu schaffen.

Unternehmen nutzen die Plattform schon heute gemeinsam mit ihren Lieferant:innen, um kollaborativ und auf Augenhöhe die Dekarbonisierung der Lieferkette in die Tat umzusetzen. Basierend auf der jeweiligen CLIMATE Performance Scorecard werden Handlungspotentiale  zur Erfüllung internationaler Anforderungen und konkreten Dekarbonisierungsmaßnahmen aufgedeckt. Diese dienen als Ausgangspunkt, um mit validierten Klimapionieren zusammenzuarbeiten, die auf der Plattform gelistet sind, und Unternehmen in der Umsetzung einzelner Maßnahmen begleiten und so dabei unterstützen, climate ready zu werden.  

Dein Unternehmen treibt die Klimatransformation voran und sucht nach Unterstützung zur Erfassung transparenter Klimadaten zur Dekarbonisierung seiner Lieferkette? Dann freuen wir uns dich kennenzulernen und noch heute ein Gespräch auszumachen!

3 Tipps zum Risikomanagement in der globalen Lieferkette

In einer globalisierten Welt wie die heutige, sind Unternehmen so vernetzt wie nie zuvor – mit Partner*innen, Stakeholder*innen, Lieferant*innen, über alle Ebenen der Wertschöpfungskette hinweg. Die Pandemie zeigte uns, dass die globalen Lieferketten widerstandsfähiger werden müssen. Alla Schwamborn, Expertin bei Kearney für Supply Chain Risk Management empfiehlt, die Lieferant*innen mit Sorgfalt und Weitsicht zu wählen. „Es ist zu erwarten, dass auch in Zukunft Naturkatastrophen passieren oder Epidemien ausbrechen werden. Da können rasch Schäden in Milliardenhöhe entstehen.“ Risikomanagement in der Lieferkette fördert vor allem auch die schnellere Klimatransformation der vor- und nachgelagerten Emissionen.

Risikomanagement durch Vertrauen

Der Aufbau von Vertrauen bei Lieferant*innen kann wesentlich zur Risikominderung beitragen. So können Unternehmen nicht nur Risiken minimieren, sondern mit größerer Wahrscheinlichkeit ebenso eine nachhaltige Lieferkette aufbauen. 

Ein Analyse zeigte, dass 24 % der Unternehmen keine angemessenen Pläne zur Risikominderung in der Lieferkette hatten, um mit der Schwere der durch COVID-19 verursachten Unterbrechung der Lieferkette umzugehen. Jetzt führten 61 % der Unternehmen der Studie eine Risikoanalyse durch, da sie die kritische Bedeutung des Risikomanagements für den Erfolg ihrer Geschäfte erkannten.

Im Folgenden beleuchten wir drei Möglichkeiten, die zur Entlastung der Lieferketten beitragen und Unternehmen dabei helfen, sich besser auf zukünftige Risiken vorzubereiten.

1. Aufbau einer positiven Lieferant*innen-Beziehung 

Die Stärkung der Lieferant*innen-Beziehung durch den Aufbau von Vertrauen hilft den Parteien beider Seiten, transparent zu kommunizieren. Auf diese Weise können sich langfristige Partnerschaften zwischen Lieferant*innen und Einkäufer*innen entwicklen. Vertrauen ist die Basis dafür und dient einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen.

Vertrauen durch Kommunikation

Supply Chain Movement fand ebenfalls heraus, dass 37 % der Unternehmen nicht über die negativen Auswirkungen von COVID-19 auf die Lieferkette informiert wurden, bis die Lieferkette unterbrochen wurde – eine Folge von schlechter Kommunikation.

Aber: Der Weg zum Aufbau von Vertrauen zwischen Einkäufer*innen und Lieferant*innen führt über eine transparente Kommunikation. Dies schafft ein Gefühl der Verantwortlichkeit und hilft, ein Verständnis für Risiken und Herausforderungen zur erlangen.

Es sollte offen über diese Situationen gesprochen werden. So entstehen Partnerschaften, die umfassende Lösungen für komplexe Probleme finden und die Qualität und Gesundheit der gesamten Lieferkette in den Vordergrund stellen.

2. Die zweiten und dritten Ebenen der Lieferkette

Eine positive, transparente Einkäufer*innen-Lieferant*innen-Beziehung ermutigt Lieferant*innen der ersten Ebene, mit ihren eigenen Lieferant*innen zusammenzuarbeiten. Dies führt zu einem Dominoeffekt der Transparenz und Offenlegung auf allen Ebenen der Lieferkette. 

Derzeit tun sich viele Unternehmen noch schwer, diese Art von Transparenz zu erreichen. Um das Risiko zu mindern, müssen neben der Erfüllung eines Kostenziels oder der kurzfristigen Sicherung der Versorgung auch andere Faktoren berücksichtigt werden.

Durch Daten zur größerer Transparenz

Wenn ein Unternehmen proaktiv in die Kartierung seiner Lieferkette investiert, können alle Lieferant*innen ihre Auswirkungen und Risikobereiche besser verstehen. Diese Daten sind entscheidend, um herauszufinden, wo Verbesserungen vorgenommen werden müssen, um eine nachhaltige Lieferkette aufzubauen.

Die in Echtzeit gesammelten und verfolgten Daten ermöglichen es Unternehmen zu verstehen, woher eine Störung kommt, wann sie auftritt und welche Produkte davon betroffen sind. Dieser Einblick ermöglicht die direkte Ergreifung von Maßnahmen, um ganz bestimmte Risiken zu mindern.  Dies ist jedoch nur möglich, wenn eine vertrauensvolle Beziehung vorhanden ist.

3. Nutzen von Technologie

Die Überwachung und Abbildung der mehrstufigen Lieferkette eines Unternehmens wird stark durch Technologien unterstützt. Diese sammeln Daten, berechnen Risiken und rationalisieren die Kommunikation in Echtzeit. Doch auch hierfür ist Vertrauen ebenfalls ein wichtiger Erfolgsfaktor, damit Unternehmen bereit sind, in neue Technologien zu investieren. Zu den neuen Supply-Chain-Technologien gehören Crowdsourcing-Plattformen, die Daten aus einem Supply-Chain-Netzwerk sammeln, um genaue Analysen zu erstellen.

Der Einsatz neuer Technologien verbessert auch die Kommunikation zwischen Lieferant*innen und Einkäufer*innen, indem die gesamte Kommunikation auf einer Plattform zusammengeführt wird.

Das digitale Risikomanagement mit neuen Technologien versetzt Unternehmen in die Lage, schneller auf globale Engpässe oder Lieferunterbrechungen zu reagieren. Dies verhindert potenzielle Produktionsausfälle und somit Umsatzeinbußen.

Durch diese Technologien können fundierte Entscheidungen schnell und flexibel getroffen werden. Die reduziert die negativen Auswirkungen auf alle Beteiligten, sobald Herausforderungen auftreten. 

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