CHOICE Webinar #2 mit Klima.Metrix: Welchen Effekt hat die Corona-Zeit auf die Wirtschaft und das Klima?

Jetzt für CHOICE Webinar #2 mit Klima.Metrix und kostenlose CO2-Bilanz anmelden.

Unternehmen geraten ins Stocken, Umsätze brechen weg, Flugzeuge bleiben auf dem Boden und die Arbeit wird im Homeoffice umstrukturiert. Die vielfältigen Reaktionen auf die anhaltende Corona-Zeit hält die Wirtschaft im Bann. Wie aber die realen Effekte auf die Wirtschaft und das Klima aussehen wissen wir noch nicht. Es fehlen quantifizierbare Daten, um aus diesem großen Feldversuch Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Branchen ableiten zu können. Wollen wir also CO2-Emissionen langanhaltend reduzieren, können wir die aktuellen Veränderungen erfassen und auf klimarelevante sowie wirtschaftliche Best-Practice Maßnahmen untersuchen.

Unser Partner Klima.Metrix startet daher eine Studie, an der deutsche Unternehmen kostenlos teilnehmen können und neben einer CO2-Analyse, konkrete Handlungsempfehlungen für die Zukunft erhalten. Hier kannst du dich für das CHOICE Webinar #2 mit Klima.Metrix anmelden.

Profitabilität, Risiken und Chancen werden wissenschaftlich analysiert 

Nadine Michalske, COO von Klima.Metrix, sieht in den letzten Wochen eine große Chance. Weltweit sind die CO2-Emissionen stark gesunken und Gewohnheiten wurden aufgebrochen. Nichtsdestotrotz, haben die plötzlichen Veränderungen nicht nur Emissionen eingespart, sondern besonders auch die Profitabilität vieler Unternehmen bedroht. Das Berliner Software-Unternehmen möchte daher seine wissenschaftliche Expertise anbieten, um das Erlebte aufzuarbeiten und die Chancen in dem Bereich „CO2-armes Wirtschaften“ für unterschiedliche Branchen aufzeigen. Eine genaue Analyse soll dabei helfen dauerhaft CO2-Emissionen einzusparen, einen raschen Rebound-Effekt zu verhindern und langfristig eine klimaneutrale Wirtschaft aufzubauen.

Software gestützte Berechnung für vollständige Emissions-Transparenz

Mit "Impact Data Mining" zur Klimatransformation.
Mit „Impact Data Mining“ zur Klimatransformation.

Wie das geht? Normalerweise ist die Berechnung und Analyse von CO2-Emissionen für viele Unternehmen zu kostspielig oder langwierig. Beratungsprozesse können gerade jetzt überfordern oder zu unabsehbar langen Prozessen führen. Klima.Metrix hat daher eine datenbasierte Software-Lösung entwickelt, die Zeit spart und Rechnungsprozesse erleichtert. Das Berliner Startup nennt das “Impact Data Mining” und verbindet in ihrer Analyse Technik mit Wissenschaft. 

Unternehmen ab 75 MitarbeiterInnen können kostenlos und anonym mitmachen 

Wer also den CO2-Fußabdruck seines Unternehmens nach gängigen Standards (Greenhouse Gas Protocol, ISO 14064) errechnen und Handlungsempfehlung erhalten will, kann sich jetzt kostenlos für die Studie anmelden. Nach einem ersten Auswahlgespräch, in dem die Teilnahmebedingungen geklärt werden, können Unternehmen mit mindestens 75 MitarbeiterInnen ihre anonymisierten Daten bereitstellen und an der Studie teilnehmen. Teilnehmende Unternehmen können so ihr Risiko durch beispielsweise ineffiziente Energieverbräuche, Transportnutzung oder Ressourcenbezug bewerten und mit Branchendaten vergleichen. Ganz nebenbei können in Zukunft Geld und Emissionen eingespart werden. 

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Nadine Michalske, Gründerinnen von Klima.Metrix.

Nadine Michalske und Max Winkler, Gründerinnen von Klima.Metrix, wollen die Wirtschaft unterstützen und ihre CO2-Emissionen vollständig transparent und somit reduzierbar machen. Dafür entwickelte das Technologie-Unternehmen eine SaaS-Lösung, die schon jetzt automatisiert aus Unternehmensdaten den Firmen-eigenen CO2-Fußabdruck berechnen kann. Wer mehr zu Klima.Metrix, ihrer Studie und dem Thema Risikominimierung durch CO2-Berechnung lernen möchte, kann dies in unserem CHOICE Webinar #2 mit Nadine Michalske am 30. April um 13h tun.

Hier kostenlos für CHOICE Webinar #2 anmelden.

Die Teilnahme ist limitiert, daher bitte frühzeitig anmelden. Bei Interesse und weiteren Fragen, sprecht uns gerne an.

Gewinner der Krise: Südkorea wird klimaneutral und bekämpft Corona erfolgreich. 5 Chancen, die auch wir jetzt nutzen können und gleichzeitig die Umweltschutz schützten.

In Südkorea wurde der Ernst der Lage erkannt: Corona ist gefährlich, Klimawandel auch! 

Neben erfolgreichen Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus’, wurden ebenfalls an Regelungen gegen den stetig fortschreitenden Klimawandel gearbeitet. Bis 2050 will Südkorea eine „carbon zero society“ by 2050 sein. In Zeiten von Corona scheint das noch mutiger und zukunftsorientierter als sonst. Verständlich, dass momentan kaum jemand über das Klima nachdenkt, wenn Arbeitsplätze, Wirtschaft und Gesundheit massiv gefährdet sind. Trotzdem läuft die Zeit weiter und gerade in einer Welt nach Corona steigt die Wahrscheinlichkeit für einen sprunghaften Wirtschaftsanstieg und somit CO2-Ausstoß. 

Nutzen wir die Krise wirklich für Umweltschutz?

Momentan bleiben allerdings alle zuhause, schützen die Gesundheit und sprechen von den positiven Auswirkungen auf das Klima. Venedig hat sauberes Wasser, China sieht einen strahlend klaren Himmel und in Europa sind die Autobahnen leer. Doch kann es sein, dass wir schon jetzt neue Klimafallen aufstellen und nach Corona in diese tappen werden? Wie können wir gestärkt aus der Krise gehen, weiterhin besonders die Gesundheit von gefährdeten Personen schützen und noch die Umwelt im Auge behalten? 

5 Chancen, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen und die Umwelt im Auge zu behalten.

Neue Geschäftsfelder als Chance nutzen und gleichzeitig die Umwelt bedenken.
Neue Geschäftsfelder als Chance nutzen und die Umwelt bedenken.

Südkorea macht es vor, mit seinem Green New Deal. Investitionen in erneuerbare Energie, Ausbau der E-Mobilität. Die Themen sind bekannt. In Deutschland liegt der Fokus bislang auf Liquiditätssicherung und in den USA werden gar Subventionen für Kohle- und Öl-Firmen erwägt. Welche Trends der Corona-Krise können wir also auch hierzulande für uns, die Wirtschaft und das Klima nutzen? Hier 5 Chancen, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

1. Investitionen in erneuerbare Energie

Die International Energy Agency (IEA) verkündet: die Chance ist einmalig! Energiekosten, insbesondere für Solarenergie sind so niedrig wie nie. IEA Chef Fatih Birol verkündet daher, dass sich Wirtschaftsländer lieber auf Anreize, Ausbau und Förderung von Wind-, Wasser- und Sonnenenergie konzentrieren sollten, anstatt die stark angeschlagene Öl-Industrie zu stärken. Unternehmen können ebenfalls profitieren. In unsicheren Anlagezeiten, ist das Geld besser auf dem Firmeneigenen Dach angelegt. Eine Solaranlage bringt bis zu 4% Rendite, amortisiert sich nach einigen Jahren (bei Garantiezeiten von 20 Jahren) und produziert von da an bares Geld. Effiziente Energiespeicher, bestehende Förderungen und flexible Finanzierungsmodelle machen die Solaranlage besonders Corona-tauglich.

2. Umweltfreundliche Lieferung  

Aktuell ist der Transport von Waren weltweit verlangsamt. Doch während viele Menschen im Home-Office sitzen, boomt der Onlinehandel und Versand. Auch hier zeigen sich daher neue Trends und Möglichkeiten. Lieferungen werden ein Engpass, viele Anbieter von Waren suchen nach eigenen und besonders auch zuverlässigen Lösungen. Grüne Lieferdienste, die innerhalb von Städten mit dem Rad ausliefern, eigene Lastenräder oder auch elektrische Anhänger und Lieferwagen können hier die Lösung sein. Förderungen und Kosteneinsparungen sind ebenfalls Anreiz, das eigenen, lokale Liefergeschäft auszubauen. Warum also nicht bei mehr Zeit, die Ware selbst per Rad ausfahren? 

3. Wertvolle Online-Produkte

Corona hat uns gezeigt, dass Gesundheit und Wellness im Hier und Jetzt im Zweifel mehr Wert sind als der Bonus am Ende des Jahres. KundInnen bestellen Ware online, besonders aber für ihre private Fitness-Sammlung oder um die Kreativität zu fördern. Der Fokus liegt also auf dem Mehrwert zuhause. Wertvolle Produkte und Services, die wirklich gut sind und der Umwelt helfen, gewinnen daher nur noch mehr Bedeutung. Träumen wir nicht alle momentan von ökologischem Toilettenpapier und fairen Bürostühlen

4. Grüne IT- und Infrastruktur

Deutschland sitzt vorm PC, hört Podcast, telefoniert mit den Kollegen. Alle Tools rund ums Home-Office erleben ihre Blütezeit. Die Chance ist groß. Der Stromverbrauch für gestiegene Datennutzung im Home-Office, für Streaming-Angebote, Social-Media-Nutzung und ja auch Online-Pornografie ist allerdings ebenfalls enorm! Hier hat Nachhaltigkeit sicherlich zunächst keine Priorität, dafür aber IT-Sicherheit und Verfügbarkeit. Vielen Firmen gefällt allerdings die Vorstellung besser, die eigenen Daten im Inland auf lokalen Servern zu speichern oder aber IT kostengünstig gebraucht zu kaufen. Grüne Server, Hostingangebote und Email-Dienste oder recycelte Geräte können daher sowohl nachhaltig als auch sicher und günstig sein.

5. Online Ansprache und Coaching

Das eigene Produkt kommt nicht zur KundIn oder die KundIn nicht zum Service? Online-Angebote helfen. Fast alle KundInnen werden jetzt via PC oder App erreicht, sodass der eigene Service einfacher als Online-Angebot ausgebaut werden kann und gleichzeitig Marketingkosten überschaubar bleiben. KundInnen suchen nach Hilfestellungen und Unterstützung, ein Coaching via Live-Cam oder Chat ist jetzt noch hilfreicher als zuvor. Wer dann noch den steigenden CO2-Verbrauch durch online Datenvolumen ausgleichen will, kann in CO2-Projekte nach dem Golden Standard investieren oder gleich CO2 in Stein verwandeln. 

Die Krise zeigt deutlich, wo neue Geschäftsfelder entstehen. Nutzen Firme die Veränderungen lokal und nachhaltig, steigen die Chancen diese gewinnbringend in Zukunft nutzen zu können. 

Du hast Fragen dazu oder möchtest mehr erfahren? Gerne helfen wir dir beim Wandel hin zum nachhaltigen CLIMATE Champion. Schreib uns einfach an!

Bildquelle:  bruce mars, JESHOOTS.COM auf Unsplash.

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4 Home-Office-Herausforderungen, die Firmen trotz COVID-19 nachhaltig meistern können. Tipps rund um IT, kostenlose Online-Tools und soziale Fragestellungen.

Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Sicherung von Unternehmen versuchen die Folgen von Arbeitsausfällen durch Corona abzufangen, ändern aber nicht, dass ArbeitgeberInnen eine Fürsorgepflicht für ihre Angestellten tragen. Diese beinhaltet z.B., dass Desinfektionsmittel am Arbeitsplatz angeboten werden, MitarbeiterInnen mindestens 1,5 – 3 m voneinander entfernt oder am besten im Home-Office arbeiten. Wie also Meetings und Events online abgehalten, IT-Infrastruktur umgebaut und Kinderbetreuung neu gedacht werden kann ist die heutige Herausforderung vieler Unternehmen. Hier eine Übersicht. 

Die 4 Herausforderungen des Home-Office

Neben Hackathons zur Corona-Krise benötigt es ganz konkrete Mittel in Unternehmen, um sich schnell anzupassen und besonders das Home-Office zu ermöglichen.

  1. Interne Betriebsserver, die aktuellen Sicherheitsstandards genügen, ausreichend Leistung erbringen und zahlreiche Zugangsschlüssel anbieten. 
  2. Technische Mittel für Home-Office Angebote wie Hardware (z.B. Laptops und andere mobile Geräte) aber auch Softwarelösungen (Lizenzen für Online-Konferenz-Tools und Mobilfunkverträge für MitarbeiterInnen). 
  3. Kinderbetreuung, MitarbeiterInnen müssen ihre Kinder teilweise zuhause betreuen oder suchen akut nach neuen Lösungen. 
  4. Lebensmittelversorgung, Vorbereitung von Lunchpaketen zuhause und Einkäufe nach der Arbeit.

Herausforderungen nachhaltig lösen

Diese Herausforderungen müssen nun nach und nach gelöst werden, um krisensicher aber auch zukunftsfähig nach Corona aufgestellt zu sein.

1. Grüne Server mit Hostingservice und hohen Sicherheitsstandarts nutzen. 

2. Home-Office vom Sicherheitsexperten oder Remote-Profi erstellen lassen oder selbst Schritt-für-Schritt einrichten und auf (momentan) kostenlose Software und gebrauchte IT-Geräte zurückgreifen – wie z.B.:

3. Kinderbetreuung: Kostenlos die Datenbank von z.B. HalloBabysitter (bis 29.03.2020) nutzen. In sozialen Medien entstehen außerdem Gruppen zur gegenseitigen Hilfe von Unternehmen untereinander. Findet sich keine Betreuungsmöglichkeit, sollte allerdings auch die Option der Lohnfortzahlung im Betreuungsfall bedacht werden. 

4. Lebensmitteleinkauf: Sich gegenseitig helfen macht wieder mehr Spaß und fördert das lokale Zusammenleben! Ein Aushang für die Nachbarn oder online seine Hilfe anbieten. Lebensmittel müssen aber nicht in Unmengen gekauft sondern lieber vor der Verschwendung gerettet werden 😉

Der Home-Office-Platz kann kommen! Bei Fragen zum Thema, helfen wir gerne weiter.

Bildquelle: BRUNO CERVERA,  Marvin Meyer und Alexandru on Unsplash.

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