Wie Unternehmen das europäische Emissionshandelssystem nutzen können

Beim CHOICE Event #21 erklärte Ruth von Heusinger, CEO von ForTomorrow, welche Rolle der europäische Emissionshandelssystem für den Klimaschutz spielt, wieso der traditionelle Handel mit Zertifikaten aus Klimaschutzprojekten ihrer Meinung nach kritisch zu betrachten ist und was Unternehmen nun tun können.

Foto Referentin, Ruth von Heusinger
Ruth von Heusinger

Unsere Expertin

Ruth von Heusinger gründete ForTomorrow, um die marktgetriebenen Mechanismen des Europäischen Emissionshandels (EU-ETS) zu nutzen. Das EU-ETS nimmt starken Emittenten durch Verminderung an Emissionszertifikaten die Rechte, weiteres CO2 auszustoßen. Ruth nutzt heute ihre Erfahrung aus ihrem Physikstudium und ihrer Arbeit im Bereich erneuerbaren Energien bei Statkraft sowie ihm freiwilligen CO2-Kompensationsmarkt bei atmosfair.

Das Europäische Emissionshandelssystem – Ein Beitrag zum Klimaschutz?

Der Klimawandel ist real, das wissen wir heute alle. Die Welt hat sich bereits über ein Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau erwärmt. Um das weltweite Ökosystem weitestgehend im Gleichgewicht zu halten, muss die Erderwärmung bei 1,5° C Erwärmung gestoppt werden, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu vermeiden. Dafür bleiben bei aktuell gleichbleibendem Emissionsausstoß noch etwa siebeneinhalb Jahre. Ruth von Heusinger hat mit ForTomorrow einen besonderen Ansatz entwickelt, um den CO2-Zertifikathandel der EU zu nutzen, die Preise pro Zertifikat nach oben zu treiben und dadurch langfristig Emissionen einzusparen. Was steckt dahinter?

Die Funktionsweise des Europäischen Emissionshandelssystem

Zu Beginn müssen wir den europäischen CO2-Handel verstehen. Ruth vergleicht das EU-ETS mit einer kleinen Gemeinde, in der jede*r Bürger*in nur eine Mülltonne zur Verfügung haben. Ist die eigene Mülltonne voll, so bleiben zwei Optionen: Entweder man reduziert den eigenen Abfall oder man bezahlt die Nachbar*in, um seine Mülltonne zu nutzen – dann kann die Nachbar*in selbst jedoch nur noch weniger Müll entsorgen.

Das Emissionshandelssystem in Europa funktioniert ähnlich. Ein Emissionsrecht repräsentiert eine Tonne CO2, die ausgestoßen werden darf.  Die Gesamtmenge der Rechte ist begrenzt. Die Zertifikate und Rechte werden von den Regierungen der EU versteigert. Gleichzeitig können Unternehmen mit den Zertifikaten handeln. Wenn also eine Industrieanlage bereits Zertifikate ersteigert hat und dann weniger CO2 ausstößt als vorher angenommen, so können die verbleibenden Emissionsrechte an andere Unternehmen verkauft werden. Die Käufer*in bekommt damit das Recht zusätzliche Emissionen auszustoßen. Um die Emissionen langfristig zu senken, sinkt die Anzahl an verfügbaren Emissionszertifikaten kontinuierlich. 

Emissionsrechte kaufen

Wer Emissionsrechte kauft, nimmt als Unternehmen die Möglichkeit weitere Emissionen ausstoßen. Dieses System nutzt ForTomorrow, indem Zertifikate bei der Auktion gekauft werden. Somit stehen diese Zertifikate keinen anderen Unternehmen zur Verfügung, die sonst diese zusätzlichen Tonnen CO2 ausstoßen dürfen. 

Die Teilnehmer*innen des CHOICE Events konnten am Ende erfahren, dass es sich beim Emissionshandel der EU um ein komplexes System handelt, welches für Privatpersonen und kleine Unternehmen nur selten verständlich bzw. zugänglich wird. ForTomorrow vereinfacht dies und nutzt reguläre Handelsplätze und Mechanismen, indem von Spendengeldern CO2 Rechte gekauft werden. Die Hypothese: Durch die Nachfrage steigen die CO2-Preise und Emissionen sinken.

Mit der gemeinnützigen GmbH ForTomorrow wird es somit Unternehmen auf einfache Art möglich, Klimaschutz zu betreiben und CO2-Emissionen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen kontinuierlich zu reduzieren. 

Die Aufzeichnung des Webcasts 

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Unser Netzwerk für Deine Klimatransformation wächst. Das sind die 5 neuen THE CLIMATE CHOICE Partner*innen

Das nachhaltige Geschäftsmodell der Zukunft, wie sieht das aus? Immer mehr Unternehmen setzen ihre Klimatransformation um, treffen dabei aber auf herausfordernde und neuen Thematiken. Unsere Mission ist es diesen Prozess einfach und unkompliziert umsetzbar zu machen, sodass jedes Unternehmen die neu entstehenden Chancen nutzen kann und zum Klimaschutz beiträgt.

CO2 messen, reduzieren und unvermeidbare Emissionen ausgleichen Die Klimalösungen unseres THE CLIMATE CHOICE Partner*innen-Programms unterstützen Unternehmen bei der Umsetzung des Dreiklangs der Klimatransformation.

Wir freuen uns nun fünf weitere THE CLIMATE CHOICE Partner*innen vorstellen zu dürfen, welche ihren Fokus besonders auf die CO2-Reduktion in den Impact-Kategorien Digital & Service sowie Umwelt legen.

Die Klimalösungen unserer Partner*innen

Unsere fünf neuen Partner*innen entlang der Impact-Kategorien.

Umwelt

GreenMiles

Klimaschutz-Expertise seit 2007: greenmiles bietet einen Full-Service rund um das ganzheitlich, klimaneutrale Unternehmen. Dabei unterstützt greenmiles Unternehmen professionell bei der Berechnung ihrer CO₂-Emissionen und berät sie in allen Fragen der Klimatransformation.  Mit der Erstellung von CO₂-Bilanzen, der Erarbeitung von Klimazielen und -strategien, Reduktionsplänen und einem erfahrenen Projektmanagement übernimmt greenmiles die gesamte Abwicklung.

Treeme

treeme steht für den nachhaltigen Anbau- und die Bewirtschaftung von Paulownia-Bäumen auf treeme-eigenen Plantagen zur Erzeugung von Edelholz als Clear & Clean A-Ware. Schon heute kooperiert die Green Wood International AG durch das treeme Projekt mit Unternehmen, um die Entwicklung innovativer Paulowniaholz-Produkte umzusetzen. Die Aufzucht der treeme-Bäume in Europa vereint ökologische und wirtschaftliche Faktoren: Hochwertiges Holz wird in der EU geerntet und somit artengeschützte Regenwälder langfristig bewahrt.

Digital & Service

ENDUREConsulting

ENDUREConsulting bringt Ökonomie und Ökologie miteinander in Einklang. Dabei begleiten sie Unternehmen bei jedem Schritt der Klimatransformation. Vom gemeinsamen Verständnis der Ausgangssituation bis zur Umsetzung von Projekte und der effektiven Schließung noch vorhandener Kompetenzlücken.  ENDUREConsulting ist Profi in der operativen Umsetzung und stellt sicher, dass sich nicht nur Prozesse, sondern auch Kultur und Arbeitsweise von Unternehmen nachhaltig verändern.

Grubengold

Grubengold bietet nachhaltige Innovationsberatung und unterstützt klimarelevante Innovationen vom ersten Gedanken bis hin zur cleveren Umsetzung. Mit kreativen Tools, unkonventioneller Beratung und einer liebevollen Umsetzung begleitet Grubengold von Anfang an und fördert nachhaltige Innovation für eine glücklichere Zukunft. Das Team entwickelt effiziente Werkzeuge, welche nachhaltige Innovation prüfen, verbessern und umsetzen. So können Konzepte, Produkte und Geschäftsmodelle durchleuchtet und Ideen in die Wirklichkeit übertragen werden.

BKK ProVita

Die BKK ProVita ist als erste gemeinwohlbilanzierte Krankenkasse Vorreiter*in für Nachhaltigkeit in Deutschland. Sie arbeitet seit 2017 klimaneutral und ist unter anderem durch drei Bilanzen bei der Gemeinwohlökonomie Pionier dieser Bewegung. Durch ihr zukunftsfähiges Handeln möchte die BKK ProVita nicht nur ihre eigenen Mitarbeiter*innen oder Versicherten zu nachhaltigem Handeln motivieren, sondern arbeitet auch mit Hochdruck an einer Transformation in der Gesellschaft und Politik hin zu einer nachhaltigen Zukunft. 

Jetzt beginnen und Chancen nutzen

Die Klimatransformation bietet zahlreiche Chancen für Unternehmen. Wo fängt man aber am besten an? Wir geben Euch die wichtigsten Mittel zur Hand, um Eure Transformation einfach und unkompliziert umzusetzen.

Werde Teil der Klimalösung!

Wir freuen uns sehr, über unsere neuen CLIMATE CHOICE Partner*innen. Wenn Dein Unternehmen erfahren möchte, wo es in Sachen Klimatransformation steht, kontaktiere uns und  erfahre mehr über die Klimaperformance deines Unternehmens. Anhand unseres CLIMATE READINESS Checks finden wir heraus, wie dein Unternehmen passende Klimamaßnahmen umsetzen kann.

Als Anbieter*in einer Klimalösung nehmen wir dein Unternehmen gerne nach entsprechender Prüfung in unser Partner*innennetzwerk auf.

Carbon Footprinting in der Lieferkette – Der Umgang mit Datenlücken

Im vergangenen CHOICE Webinar #17 ging Nadine Michalske von Klima.Metrix, auf den Umgang mit fehlenden CO2-Daten der Lieferkette ein. Diese Daten sind notwendig, um eine erfolgreiche Transformation der eigenen Lieferkette zu gestalten. Nadine präsentierte uns digitale und bewährte Verfahren , um nutzbare Daten zu erhalten.

Im Folgenden findest Du eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte, sowie die Aufzeichnung des CHOICE Webinars.

Die Wesentlichkeit der Lieferkette

Beim Thema Lieferkettentransformation herrscht oft Unklarheit, da viele Unternehmen unsicher sind, ob die Emissionen der Lieferkette Teil des eigenen unternehmerischen Fußabdrucks sind. GUTcert stellte zur Beurteilung der Wesentlichkeit dieser Emissionen Kriterien zur Verfügung. Anhand dieser können Unternehmen individuell über die Wesentlichkeit des Reportings entscheiden:

Zur generellen Wesentlichkeit gibt es verschiedene Ansätze. Tatsächlich sind die Emissionen der Lieferkette oft sehr viel höher als die innerbetrieblichen Emissionen. Dies zeigen die Untersuchungen des Carbon Disclosure Project:

Zur Durchführung eines Product-Carbon-Footprints benötigt man die Daten der vorgelagerten Emissionen unbedingt.

Die Herausforderungen der Datenerfassung

Die größte Herausforderung stellen Datenlücken dar und der Umgang mit ihnen. Denn viele Lieferant*innen kennen die unternehmenseigenen Emissionen noch nicht und können daher keine Daten zur Verfügung stellen.

Aus diesem Grund werden Daten geschätzt und in Datenbanken zur Verfügung gestellt. Allerdings sind diese Daten sind oft schwer zu vergleichen, da sie unterschiedliche Priorisierungen aufweisen. Daher gibt es verschiedene Methodiken, Daten nutzbar zu machen. Für welche Methodik man sich entscheidet, hängt von der Ausgangssituation der Daten ab.

Drei Methodiken der Schätzung

Die Hybrid-Methodik: Hierbei werden gemessene CO2-Werte mit geschätzten kombiniert.

Die Durchschnitts-Methodik: Die Daten werden auf Basis von sekundären Prozessdaten berechnet.

Die Spend-based-Methodik: Diese Methodik stellt Daten auf Basis der Kosten zur Verfügung.

Klima.Metrix entwickelte ein Tool, dass die Vergleichbarkeit der Daten verschiedener Lieferant*innen sicherstellt.

Schritte zur Datennutzbarkeit

Um die Daten verschiedener Ausgangssituationen nutzbar zu machen, folgt Klima.Metrix den folgenden drei Schritten:

In Schritt eins werden Berechnungen durchgeführt und priorisiert. Anschließend werden die Daten von den Lieferant*innen selbst validiert und bestätigt, um sie in Schritt drei zu monitoren und zu managen. Ab diesem Zeitpunkt sind die Daten nutzbar und die Transformation der Lieferkette kann beginnen.

Die Aufzeichnung des Webinars

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Titelbild: Unsplash

Community Beitrag: Trend Teamsport – CO₂ reduzieren.

„CO2-Reduktion darf Spaß machen und geht jetzt auch gemeinsam.“

Frank Glanert, Senior Manager Codyo.app

Über den Autor: Frank Glanert ist ausgebildeter Zimmermann und Bauingenieur. Seit 20 Jahren arbeitet er in der Energiewirtschaft sowie der Regionalentwicklung, mit einem Schwerpunkt auf Kommunikation und Mensch zentrierter Entwicklung. Jetzt ist er zum Gründungsteam der Klima-App Codyo gestoßen – ein Corporate Startup der EWE AG. Hier teilt er als Teil der #TeamClimate Community seine Motivation und Einblicke in die Erhebung persönlicher CO2-Verbräuche.

Welchen Effekt haben MitarbeiterInnen auf die unternehmerische CO2-Bilanz?

Das Thema Klimaneutralität ist mittlerweile in aller Munde. Alle möchten CO2 sparen. Das fällt einem als Privatperson allerdings oft schwer, denn in Deutschland verbraucht jeder einzelne ca. 11 Tonnen CO2 pro Jahr. Ich habe mich daher gefragt: Wie können Privatpersonen – aber auch einzelne MitarbeiterInnen – ihren CO2-Fußabdruck verstehen und wirklich reduzieren?

Wie viel CO2 erzeugt mein Mittagessen?

Veränderung fängt im Team an

Schnell stellte ich bei mir selbst fest: Verhaltensänderungen können sehr schwer sein. Damit sie gelingt, benötigen wir vor allem positive Rückmeldungen. Kleine unmittelbare Erfolgserlebnisse, am besten im Team, sind besonders motivierend. So funktionieren Veränderungsprozesse am besten. Genauso wie den gemeinsam gefassten Plan mehr Sport zu treiben, kann ein Team so auch den Vorsatz mehr Klimaschutz zu betreiben, erfolgreich umsetzen! Aus vielen kleinen Schritten wird dann ein großer Schritt in Richtung CO2-Einsparung.

Als gemeinsamer Teamsport wird Klimaschutz spielerisch, aber auch motivierend und für das ganze Unternehmen relevant. Denn das Verhalten der MitarbeiterInnen zahlt direkt auf die CO2-Emissionen einer Firma ein, z.B. durch Geschäftsreisen und Brennstoffverbräuche, Catering, Einkäufe oder Abfälle. Setzt ein Team hier gemeinsam an und setzt sich motivierende Klimaziele, können später auch größere Klimaschutzkonzepte mit geteilter Unterstützung verwirklicht werden.

Mein persönliches Klima-Verhalten

Aber nicht nur im Team ist es wichtig, ein klares Ziel vor Augen zu haben und transparente Ergebnisse zu schaffen, sondern auch für jeden einzelnen. Auch mir war der Einfluss meines persönlichen Verhaltens auf das Klima natürlich irgendwie bewusst. Ehrlich gesagt spielte dieser Effekt bei alltäglichen Entscheidungen aber eher eine untergeordnete Rolle. Das hatte auch damit zu tun, dass die ganz konkrete Wirkung verschiedener Handlungen ohne valide Datengrundlage fürmich nicht abschätzbar war. Das ändert sich nun durch die Nutzung unserer Klima-App.

Alltagstipps fürs Klima

Oftmals fehlt es nur an kleinen Denkanstößen, um aufzuzeigen, was alles möglich ist. Klimaschutz muss keine Einschränkung sein, vielmehr ein aufmerksames Optimieren. Das Ausschalten von Standby-Geräten, Rad fahren, Arbeiten von zu Hause oder ein Glas Leitungswasser: all diese Maßnahmen machen Spaß, halten gesund und helfen auch noch Geld zu sparen. Zusätzlich sind die Aktivitäten denkbar einfach und summieren sich in meiner persönlichen App-Ansicht schnell auf. In vier Wochen konnte ich 70 Kilogramm CO2 in meinem Alltag vermeiden.

5 Dinge, die jede MitarbeiterIn im Home Office umsetzen kann

Was habe ich also über CO2-Reduktion gelernt? Jede MitarbeiterIn kann einen Teil beitragen. Dieses Jahr haben viele mit der Arbeit im Home Office angefangen und somit schon CO2-Emissionen vermieden. Darüber hinaus können wir noch die folgende 5 Dinge optimieren:

  1. Die täglichen Wege vor Ort mit dem Rad zurücklegen.
  2. Lokal und nachhaltig einkaufen, auch für’s Büro.
  3. Auf bewusste Ernährung achten.
  4. Den Energieverbrauch analysieren und Stromfresser austauschen.
  5. Wechsel auf regenerative Energie.

Weitere Klimatipps findest Du hier.

Deine CO2-Challenge

Du und dein Team sind dabei? Dann formt euer TeamClimate und startet eure gemeinsame CO2-Challenge. Ladet euch gerne dazu die kostenlose Codyo-App herunter. Wir sind gespannt, wie viel wir gemeinsam als Community erreichen können.

Bei Fragen, melde Dich gerne direkt bei Frank.

Community Highlight: Vom Webinar zur Gründung.

Im CHOICE Webinar #5 stellte Dr. Stefan Max Garzarolli zusammen mit Arne Knöchel eine der Projekt Drawdown Lösungen vor: BEECS. Die Lösung macht es möglich, CO2 aus der Atmosphäre zu absorbieren. Als Community Highlight stellen wir Euch vor, wie wir den zwei helfen konnten und warum die Methode so besonders ist.

Arne Knöchel und Dr. Stefan Max Garzarolli

“Der Samen unseres Projektes ging auf. Es war der Übergang vom Denken zum Tun. Die Sturm und Drang Phase im Gründungsprozess begann nach dem CHOICE Webinar.”

Arne Knöchel

CO2-Speicherung in Deutschland

Die Gesellschaft diskutiert über den Klimaschutz und dafür benötigte Maßnahmen. Was laut Arne und Max in der Diskussion jedoch oft untergeht, ist die Aufstellung eines konkreten Fahrplans zur Reduktion und Speicherung von CO2. Zwar laufen inzwischen spezielle Forschungsprogramme zur CO2-Entnahme an, in der Klimapolitik findet diese jedoch bislang wenig Beachtung. Hier setzen die zwei an und erklärten uns im August, wie eine solche CO2-Speicherung funktionieren kann.

Energieerzeugung, aber CO2-negativ!

Das BEECS Projekt

Stefan und Arne stellten uns ihre Arbeit an der ersten deutschen BEECS-Anlage vor. BEECS steht für „Bio Energy Carbon Capture and Storage“ und bedeutet in der Praxis: Pflanzliche Biomasse wird zur Energiegewinnung verbrannt. Dabei wird CO2 freigesetzt, welches dann separiert wird. Im Anschluss an die CO2-Abtrennung wird das Gas aufgefangen und somit am Wiedereintritt in die Atmosphäre gehindert. In geologisch geeigneten „Lagerstätten“ soll es dann eingespeichert werden, um so klimaschädliche Auswirkungen zu vermeiden.

Quelle: Arne und Max, CHOICE Webinar #5.

Der IPCC Report schätzt die BECCS-Methode als theoretisch vielversprechendes Verfahren ein, im unternehmerischen Kontext wird es derzeit jedoch deutschlandweit noch nicht genutzt. Das soll sich nun ändern: Stefan und Arne wollen die Methode nachhaltig und wirtschaftlich umsetzen. 

Siehe Zusammenfassung zum CHOICE Webinar #5.

So konnten wir unterstützen

Das Ziel für Arne und Max war es, im Anschluss an das CHOICE Webinar, ihre Forschungsarbeit als Geschäftsidee konkret umzusetzen. Gemeinsam konnten wir den Prozess anstoßen.

“Das Feedback im Telefonat mit Lara Obst war genial. Bei dieser Gelegenheit sprudelte Lara vor Ideen und Möglichkeiten der Kontaktaufnahme. Aus einer dieser Möglichkeiten ist unser Gründungs-Team entscheidend gewachsen. Dies war viel mehr, als wir uns zu erhoffen wagten.”

Arne Knöchel

Im CHOICE Webinar stellten die beiden zum ersten Mal ihr Klimaprojekt der Öffentlichkeit vor und gewannen durch die Fragerunde bereits online direktes Feedback von potentiellen KundInnen. Darüber hinaus, konnten wir im Anschluss in der #TeamClimate Slack-Gruppe relevante Kontakte herstellen.

Wie geht es jetzt weiter?

Aktuell bereitet das Team Kommunikation, Marketing und Business Model vor, um eine langfristige Umsetzbarkeit der BECCS-Anlage zu sichern. Arne verrät uns seinen Langzeitplan.

“Die Möglichkeiten des Projektes skalieren wir weltweit. Denn was wir vorhaben, betrifft alle Menschen dieser Welt und sollte für alle zur Verfügung stehen.”

Arne Knöchel

Im Moment arbeitet das Gründungsteam intensiv an dem ersten Pilotprojekt, das mit sieben Unternehmen umgesetzt werden soll. Kooperationen mit Wissenschaft und Wirtschaft ermöglichten nach dem Webinar bereits einige spannende Neuerungen.  Interessierte des Themas, können jederzeit mit dem Team in Kontakt treten. Gerne leiten wir Nachfragen weiter.

CHOICE Webinare

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CO2- Kompensation. Darauf sollten Unternehmen achten.

Im CHOICE Webinar #8 stellte Vera Bünte von KlimaKollekte das Thema CO2-Kompensation für Unternehmen vor. Sie zeigte auf, welche CO2-Preise sie für Qualität und Fairness als wichtig erachtet, welcher Standard hilft, um gute Projekte zu erkennen und wie sich Greenwashing von Offsetting unterscheidet. 

Das aufgezeichnete CHOICE Webinar findest Du unten, hier folgt eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte.

Klimagerechtigkeit: Die Besonderheiten der CO2-Kompensation

Ganzheitlicher Klimaschutz sollte mit sozialer Gerechtigkeit verbunden werden, so das Konzept von KlimaKollekte und zahlreichen, zertifizierten Klimaprojekten. 

Nach Kyoto-Protokoll ermöglichen es freiwillige Kompensationsmaßnahmen unvermeidbare CO2-Emissionen in Industrieländern, durch Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern zu kompensieren. Ziel dabei ist es Menschen vor Ort zu unterstützen Klimaschutz voranzubringen und gleichzeitig lokale Lebensbedingungen zu verbessern. Klimaschutzprojekte setzen daher besonders dort an, wo der Klimawandel schon heute stark zu spüren ist, aber auch „kostengünstig“ angegangen werden kann. In Ländern des globalen Südens.

Daraus resultiert allerdings der Vorwurf des Greenwashings. Warum setzen wir nicht gleich vor der eigenen Haustüre an?

Gegen Greenwashing – Qualitätsstandard sichern

Der von WWF und anderen Umweltverbänden entwickelte Gold Standard (GS), strebt danach Kompensationsprojekte überprüfbar und fair zu gestalten.

  • Es handelt sich um den weltweit strengsten Zertifizierungsstandard für Klimaschutzprojekte, der sicherstellt, dass diese zusätzlich, permanent und effektiv sind.
  • Der GS regt Unternehmen an „Klima positiv“ zu werden und neben starken CO2-Reduktionsmaßnahmen, auch Kompensation als Klimaschutz zu betreiben.
  • Neben der Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen und Klimaschutz, sichert er ebenso soziale Entwicklung. Der GS führt dazu u.a. auf wie stark die jeweiligen Klimaprojekte auf einzelne soziale, wirtschaftliche und ökologische Werte einzahlen.
  • Derzeit wird an der Entwicklung eines neuen Standards gearbeitet, dem “Gold Standard for the Global Goals (GS4GG)”, der verstärkt die Auswirkungen auf Bereiche wie Gesundheit und Wasserversorgung messen soll.

Greenwashing und Offsetting können nah beieinander liegen. Ergreifen Unternehmen allerdings umfangreiche Reduktionsmaßnahmen, folgen anerkannten Standards und erkennen Klimaschutzprojkete als Teil ihrer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie, so kann Offsetting ein wertvoller Schritt für sichtbare und greifbare, unternehmerische Verantwortung sein.

Mit diesen CO2-Preisen kannst Du rechnen

Die Kosten von Kompensationsprojekten variieren stark. Bei der KlimaKollekte kostet der Ausgleich von einer Tonne CO2, also einem Zertifikat, 23€. Dabei gehen 89% (19€) direkt an die Projekte, 2,50€ fließen in die Administration und 1,50€ in einen Kleinstprojektefond. Als gGmbH strebt die KlimaKollekte danach Qualität und Standard der Projekte sicherzustellen und arbeitet daher hauptsächlich mit Goldstandard Projekten.

Ein Beispiel eines Klimaschutzprojekts

Ruanda

Hier wird üblicherweise auf offenen Feuerstellen gekocht. Weite Strecken müssen zurückgelegt werden, um das knappe Brennholz zu beschaffen.  Durch das Projekt entstehen nun 6.000 energieeffiziente Brennholzöfen. Darüber hinaus werden 6.000 Wasserfilter installiert, um verschmutztes Wasser reinigen zu können. 

Nun wird 45% weniger Brennholz benötigt und durch eine geringere Rauchentwicklung werden Atemwegserkrankungen reduziert. Durch den Bau und die Wartung der Öfen, werden Arbeitsplätze geschaffen.

Dieses Projekt läuft über sechs Jahre und führt zu einer CO2-Einsparung von 173.000 t CO2.

Der CHOICE Workshop in ganzer Länge

Du hast Fragen an Vera Bünte oder suchst nach weiteren AnbieterInnen, um dein Unternehmen klimaneutral zu gestalten? Gerne helfen wir dir weiter.

Die neuen Klimaziele: Historische CO2-Emissionen von Unternehmen und ganzen Kontinenten

Unternehmen beginnen Pionierarbeit zu leisten, um nicht nur ihren aktuellen CO2-Fußabdruck, sondern auch ihre historischen CO2-Emissionen auszugleichen.

Historischen Fußabdruck ausgleichen

Als Microsoft Anfang dieses Jahres ankündigte bis 2030 CO2-negativ zu werden, ging es noch einen Schritt weiter: Das Unternehmen plant seinen historischen CO2-Fußabdruck seit seiner Gründung in 1975 auszugleichen. Ein Ziel, das andere Unternehmen aufzugreifen beginnen. Zuletzt kündigte Velux an seine historischen Emissionen auszugleichen. Der in Dänemark ansässige Dachfensterhersteller, verspricht erzeugte Treibhausgase aus den letzten 79 Jahren durch Aufforstungs- und Biodiversitätsprojekte zu kompensieren, um „lebenslang klimaneutral“ zu werden.

Verursacherprinzip als Leitsatz

Woher kommen die neuen Klimaziele? Um im Einklang mit dem Ziel des Pariser Abkommens – die globale Erwärmung unter 1,5 Grad Celsius zu halten – zu sein, richten immer mehr Unternehmen ihren Blick über CO2-Neutralität hinaus. Sie streben danach Verantwortung für ihre historischen Emissionen nach dem Verursacherprinzip zu übernehmen, so Marco Lambertini, der internationale Generaldirektor der Umweltorganisation WWF.

Der Blick in die Zukunft zählt

Ein Problem bei der Verbreitung dieser Praxis ist allerdings, dass es für ein Unternehmen nicht einfach ist, die Emissionen in der Vergangenheit abzuschätzen. Es gibt keine Standardmethode zur Berechnung des historischen CO2-Fußabdrucks. Zusätzlich ist laut Exponential Roadmap gerade der Blick in die Zukunft wichtig. Nur eine sprichwörtlich exponentielle Reduktion der firmeneigenen Emissionen kann eine Reduktion der globalen Treibhausgase bis 2050 ermöglichen.

Walmart setzt daher auf Reduktionsmaßnahmen: Bis 2040 plant das Unternehmen, im weltweiten Betrieb emissionsfrei zu sein, ohne Offsetting zu verwenden. Mit anderen Worten, es strebt tatsächlich „Null“ Emissionen an, keine Netto-Null. Hauptmaßnahme wird dabei der Umstieg auf 100% Erneuerbare.

„Gemeinsam müssen wir als Gesellschaft nicht nur aufhören zu emittieren, sondern auch Kohlenstoff aus der Atmosphäre abbauen, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden“

Kathleen McLaughlin, Executive Vice President und Chief Sustainability Officer von Walmart, Präsident der Walmart Foundation.

EU und China setzen neue Klimaziele

Unternehmen erhalten bei der Erstellung ihrer Klimaziele verstärkt Vorgaben durch politische Forderungen. Die EU positioniert sich aktuell als Klimavorreiterin und strebt eine Reduktion der CO2e-Emissionen bis 2050 um mehr als 50% an. Doch gerade macht ihr China diese Position streitig.

Größter CO2-Emitter will bis 2060 klimaneutral werden

Status Quo: Fossile Brennstoffe

Bisher ist China weltweit der größte Kohlendioxidemitter und für rund 28% der weltweiten Emissionen verantwortlich. 2018 und 2019 stiegen sogar die Emissionen des Landes, das bis heute 85% seiner Energie aus fossilen Brennstoffe gewinnt.

Ankündigung: Klimaneutralität

Doch Präsident Xi Jinping kündigte bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York an, sein Land werde seine Spitzen-Emissionswerte vor 2030 erreichen und vor 2060 CO2-neutral sein. Da das Land der Mitte für das konsequente Erreichen seiner politischen Ziele bekannt ist, kann man hier sehr gespannt sein.

Klimawirtschaft versus Klimaziele

Schon heute produziert China 45% aller Windturbinen und über 60% der weltweiten Solaranlagen. KlimaforscherInnen zeigen allerdings, dass China bereits 2030 klimaneutral sein müsste, um mit einer Wahrscheinlichkeit von 66% die globale Erderwärmung unter 1,5°C zu begrenzen. Die EU übrigens 2032.

New Normal: Eine klimaneutrale Wirtschaft für alle

Die Ankündigung Chinas wird nichtsdestotrotz weltweit als wichtiger Schritt der Klimatransformation anerkannt. Die erfolgreiche Umsetzung der chinesischen Klimaziele könnte allein zu 0,25°C weniger Erderwärmung führen. Präsident Xi Jinping forderte außerdem alle Länder auf, nach der Coronavirus-Pandemie eine umweltfreundliche Erholung der Weltwirtschaft zu erreichen.

 Stellt sich also die Frage: Wird Washington und der Rest der Welt folgen?

Best Practice Beispiele der Klimatransformation: Insights und Highlights vom #CTS2020.

Dank dem Pariser Abkommen reden wir heute nicht mehr über ein „Ob“, sondern über das „Wie“ der Klimatransformation. Wie können wir es schaffen, bis 2050 eine klimaneutrale Wirtschaft aufzubauen?

Der Best Practice Guide zum #CTS2020

Beim Climate Transformation Summit Ende Juni, haben wir mit 50 Expert*innen und 500 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland über Lösungen für eine erfolgreiche Klimatransformation entlang folgender 7 CLIMATE Kategorien diskutiert: Energie, Gebäude, Produktion, Mobilität, Food, Digitales und Umwelt. Mit dabei waren ClimatePartner, Climeworks, Eaternity, Ecosia, Klima.Metrix, Plan A, SirPlus und viele mehr!

Highlights und Beispiele

Die Highlights stellen wir nun im Best Practice Guide #Klimatransformation vor.

Ein Key-Learning aus dem #CTS2020 war für uns, dass sich Klimabeauftragte gerade heute mehr Vernetzung und transparentes Wissen wünschen. Mit dem Best Practice Guide #Klimatransformation wollen wir Wissen der Klimatransformation für die Praxis anwendbar machen.

THE CLIMATE CHOICE Gründerin Lara Obst.

Emissionen einsparen, aber wie?

Viele Unternehmen setzen schon heute auf umfangreiche CO2-Reduktion als langfristiges Klimaziel, sowie die eigene Klimaneutralität. Laut IPCC Report müssen wir zunächst 50% unserer Emissionen bis 2030 einsparen, um so die Weichen für eine Erderwärmung deutlich unter 2°C zu stellen.

„Für eine vollständige Berechnung des unternehmerischen CO2-Fußbadrucks, ist der Einbezug von Emissionen entlang der eigenen Lieferkette unabdingbar. Diese sind durchschnittlich 5,5-mal höher als direkte Emissionen und müssen daher in jeder umfassenden Klimastrategie, im GHG-Accounting und der Berichterstattung berücksichtigt werden.“

Linda Kannenberg, CDP

Jetzt loslegen!

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, diese Ziele in konkrete Handlungen zu überführen. Die Exponential Roadmap zeigt dazu 36 skalierbare Maßnahmen in 7 Industrien auf, die wir in die 7 Climate Impact Kategorie überführt haben. Gerade kleineren Unternehmen fehlen jedoch oft die Ressourcen, um ins Handeln zu kommen – dafür bündelt der Best Practice Guide konkrete Ansätze und Inspirationen um direkt loszulegen.

Der vollständige Guide steht hier zum kostenlosen Download zur Verfügung!

Klimastrategie: Der Unterschied zwischen Anpassung an und Minderung von Klimaveränderungen.

Klimabeauftragte in Unternehmen müssen ihre Klimastrategie gegenüber internen EntscheidungsträgerInnen, KundInnen, PartnerInnen und häufig auch der eigenen Überzeugung rechtfertigen. Dabei tauchen ganz am Anfang Fragen zu Begrifflichkeiten, aber auch zu Ausgangspunkten auf. Einer davon ist die Definition der unternehmenseigenen Klimastrategie, soll sie sich auf langfristige Ziele oder auf mittelfristige Maßnahmen stützen? Beide Ansätze werden hier als „Anpassung“ an Klimaveränderungen versus „Minderung“ von diesen beleuchtet.  

Zwei Antworten auf eine Herausforderung

Der Hauptunterschied zwischen Anpassung (engl. „Adaptation“) an den Klimawandel und Minderung (engl. „Mitigation“) des Klimawandels besteht darin, dass sich die Anpassung auf die Maßnahmen zur Verringerung der negativen Folgen von Klimaveränderungen beziehen, während sich die Minderung auf Bemühungen zur Begrenzung der Emission von Treibhausgasen bezieht.

Man stellt also schnell fest: Anpassung und Minderung sind zwei – schon fast politische – Antworten auf den akuten Klimawandel. Politik lässt sich aber meistens schlecht ins Unternehmen tragen. Daher hier ein Versuch eines rationalen Überblicks.

Was versteht man unter Anpassung an den Klimawandel?

Die Anpassung an den Klimawandel bezieht sich auf die Maßnahmen zur Verringerung der nachteiligen Auswirkungen des Klimawandels. Selbst wenn die Treibhausgas Emission durch Klimaschutz langfristig stabilisiert werden, würden bereits stattgefundene Auswirkungen der globalen Erderwärmung (ca. 0,8°C) viele Jahre anhalten. Eine Anpassung ist somit unbedingt erforderlich, um den fortschreitenden Klimaveränderungen zu begegnen. Zur Anpassung gehört es daher geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um den Schaden durch Wetterbedingte Schäden, Wassermangel oder Ressourceknappheit zu verhindern bzw. zu verringern.

Als Maßnahmen der Anpassung werden z.B. genannt:

Was versteht man dann aber unter Minderung, Klimaschutz?

Minderung bezieht sich auf die Bemühungen, die Emission von Treibhausgasen zu verhindern oder zu stoppen. Ganz konkret vereinbart das Pariser Klimaabkommen eine Begrenzung der globalen Erderwärmung auf deutlich unter 1,5°C. Minderungsmaßnahmen dienen daher dem aktiven Klimaschutz und können auch die Bindung und Speicherung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre beinhalten.

Als Maßnahmen der Minderung werden z.B. genannt

Mit anderen Worten, die Eindämmung des Klimawandels beinhaltet sowohl die Reduzierung von Treibhausgasen als auch die Entfernung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre. Die Minderung von Klimaveränderungen wird daher im Allgemeinen als Klimaschutz bezeichnet.

Was ist der Unterschied zwischen Anpassung und Minderung des Klimawandel?

Der entscheidende Unterschied zwischen Anpassung und Abschwächung des Klimawandels besteht zunächst darin, dass sich die Anpassung an den Klimawandel auf die Maßnahmen bezieht, die ergriffen wurden, um die bestehenden negativen Folgen bzw. vergangenen Schäden von Klimaveränderungen zu verringern. Die Minderung des Klimawandels bezieht sich hingegen auf Bemühungen zur aktuellen und zukünftigen Begrenzung der Emissionen.

Anpassung versus Klimaschutz

Um den Unterschied zwischen Anpassung und Eindämmung für Klimabeauftragte in Unternehmen zusammenzufassen: Es stellt sich die Frage nach dem zeitlichen Rahmen der eigenen Klimamaßnahmen. Jede Firma wird sich auf kurz oder lang mit Folgen des Klimawandels beschäftigen, viele fühlen die Veränderungen schon aktiv in der Lieferkette oder sogar vor der eigenen Haustüre. Entscheidet man sich zunächst diesen Folgen zu begegnen, so sind Maßnahmen zur Schadensbegrenzung zu priorisieren. Möchte sich das Unternehmen zukunftsorientiert positionieren, neue Marktchancen erschließen und Klimaschutz vollständig in das eigene Handeln integrieren, so ist eine klare CO2-Reduktionsstrategie der logisch folgende Schritt.

Ist Klimaneutralität Teil des Klimaschutzes?

Klimaneutralität versteht den Prozess aus: CO2 messen, reduzieren und ausgleichen und liegt somit im Spektrum zwischen Anpassung und Minderung. Verbleibt ein Unternehmen bei CO2 messen und ausgleichen, so werden diese Maßnahmen zum Beispiel nicht von der Science-Based-Target Initiative als CO2-Reduktionsmaßnahme anerkannt.

Die umfangreiche Analyse der eigenen CO2-Emissionen und das Überprüfen einzelner Emissionsquellen ist jedoch Grundstein jeder CO2-Reduktionsmaßnahme. Im Vergleich zu herkömmlichen Ansätzen werden ebenso Einsparungspotentiale sichtbar. Sind diese teilweise erst nach langen Transformationsprozessen umsetzbar, empfiehlt die UN „nicht vermeidbare“ Emissionen auszugleichen, um klimaneutral zu werden. Stand heute: allein durch CO2-Reduktion kann keine Firma auf „Netto Null“ Emissionen kommen.

Wie geht es weiter?

Sprich uns gerne an, wenn du die Klimaziele deiner Firma definieren und Reduktionsmaßnahmen umsetzen möchtest.

Bildquelle: USGS auf Unsplash

Erstmals werden soziale Einflüsse auf Klimaziele mit Gold Standard integrierbar

Gold Standard kooperiert mit sozialen Standards

Zum ersten Mal können Standards wie Better Cotton Initiative, Fairtrade, FSC und der Roundtable für nachhaltige Biomaterialien die Reduzierung der CO2-Emissionen ihrer zertifizierten Waren so quantifizieren, dass EinkäuferInnen auf ihre Klimaschutzwirkung zählen können.

Neues Verfahren im Bereich Landwirtschaft

Angesichts der steigenden Nachfrage nach klimafreundlichen Produkten und Dienstleistungen arbeiten die ISEAL-MitgliederInnen mit dem Gold Standard zusammen, um gängige Verfahren zur Berechnung der Reduzierung und Bindung von CO2-Emissionen zu definieren. Das Ziel ist es ökologische Nachhaltigkeit auch im Bereich Landwirtschaft durch zertifizierte Rohstoffe zu fördern. Unternehmen sollen diese Angaben nutzen können, um leichter ihre wissenschaftlich fundierten Ziele definieren und ihre Klimaauswirkungen messen zu können.

Waren sollen Emissionsfaktoren gemäß dem Greenhouse Gas Protocol aufzeigen

Ein Unternehmen, das Fairtrade-zertifizierten Kaffee kauft oder seine Baumwolle als „Better Cotton“ von lizenzierten Landwirten bezieht, soll so beispielsweise niedrigere Emissionsfaktoren für diese Waren gemäß dem Greenhouse Gas Protocol nicht nur annehmen, sondern auch nachverfolgen können. Für die ProduzentInnen erhöht dies den Wert ihrer Ware. Diese sind nun nicht nur als sozialwirksam zertifiziert, sondern zeigen auch einen überprüften CO2-Fußabdruck auf.

 „Wir erwarten, dass diese Initiative Nachhaltigkeitsmaßnahmen und Investitionen in großem Maßstab katalysiert, indem sie mehr Nachfrage nach zertifizierten Waren schafft.“

Paul Chatterton, Gründer und Leiter des WWF Landscape Finance Lab.

Die ersten Schritte im Feldtest

Pilotinitiativen werden begleiten, Ergebnisse überprüfen und Unternehmen dabei unterstützt, die Auswirkungen der neuen CO2-Kennzahlen in ihrer Berichterstattung zu bewerten. Das Konsortium beabsichtigt auch zu untersuchen, wie die Methoden und Leitlinien erweitert werden könnten, um andere kritische Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit (Wassernutzen, Bodenqualität oder Abholzung) zu messen.

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Reduziert deine Firma wirklich CO2? Der entscheidende Unterschied zwischen Offsetting und Insetting.

Wir alle kennen Offsetting als die Lösung, um vermeidlich schnell und einfach klimaneutral zu werden. Egal ob Produkt, Service oder ganze Firma – die Klimaschutzprojekte des globalen Südens bieten CO2-Ausgleich dort, wo er günstig und effizient umgesetzt werden kann. 2019 fand dieser Trend seine erste Hochphase, als über 100 internationale Firmen weltweit verkündeten ihre Klimatransformation zu starten. Darunter auch Monsanto, Coca-Cola und VW. Das lässt einen stutzig werden. Wie schaffen es Großkonzerne ihre Emissionen zu reduzieren und in kurzer Zeit klimaneutral zu werden? Der suspekte Hauch von „Ablasshandel durch Offsetting-Projekte“ liegt in der Luft.

Hilft Offsetting der CO2-Reduktion?

Um klimaneutral zu werden, empfiehlt die UN die folgenden Schritte zu durchlaufen: CO2 messen, reduzieren und anschließend nicht vermeidbare Emissionen ausgleichen. Die Messung ermöglichen heute viele Beratungsunternehmen und Software-Tools, die Reduktion und der Ausgleich, erfolgt oft durch die selben Anbieter, werfen hingegen noch einige Fragen auf. Die Science-Based-Target Initiative gibt Unternehmen Guidelines an die Hand und empfiehlt wissenschaftsbasierte Klimaziele, um konsequent CO2 einzusparen. So z.B. durch die Umstellung auf 100% Ökostrom, klimarelevante Gebäudeanpassungen, elektrische Antriebe in der Mobilität, CO2-arme Prozesse in der Industrie und der deutliche Ausbau von Recycling und Cradle2Cradle-Design. Von Offsetting hört man hier nichts. Bewusst, denn ein „Emissions-Ausgleich“ wird nicht als Reduktionsmaßnahme anerkannt.

Warum ist Offsetting kein wissenschaftsbasiertes Reduktionsziel?

Offsetting meint, dass Unternehmen ihre errechneten CO2-Emissionen durch Klimaprojekte ausgleichen. Diese sind vielfältig und, wenn seriös, durch führende AnbieterInnen zertifiziert. Ihr Einfluss auf das Klima wird also international anerkannt, wenn auch kritisch hinterfragt und ständig überprüft. Was dem Prinzip des Offsettings fehlt, ist die Betrachtung der eigenen Emissionen. Der CO2-Ausgleich erfolgt durch Offsetting an einem anderen Ort und verändert zunächst nicht die eigenen Emissionen, die durch die Nutzung von Energie (Scope 1 und 2) oder den Bezug von Waren und Leistungen (Scope 3) entstehen. Als freiwillige Klimamaßnahme ist Offsetting daher ein beliebter und valider erster Schritt, um die eigenen Klimaziele im Unternehmen sichtbar und deutlich spürbar zu machen. Die CO2-Reduktion als solche muss allerdings umfangreicher gedacht werden.

Insetting steht für CO2-Reduktion in der eigenen Lieferkette

Entscheidend ist der Ort der „Ausgleichsmaßnahme“. Während Offsetting-Projekte einen scheinbar beliebigen Wirkungsort haben und den CO2-Ausgleich häufig zu einem möglichst günstigen Preis abbilden, bietet Insetting die Chance Klimaschutz in der eigenen Lieferkette umzusetzen und einen positiven Einfluss auf umfangreiche Nachhaltigkeitsziele zu erzeugen. Diese Chance kommt mit besonderen Herausforderung, da die meisten CO2-Emissionen und sozialen Problemstellungen entlang der Wertschöpfungskette entstehen. Gleichzeitig gilt deshalb auch: hier liegt das größte Potential zur vollständigen Klimatransformation.

Wie setzt man Insetting um?

Schon 2015 titelte Forbes: Vergesst Offsetting, Insetting ist die Zukunft! Diese Zukunft scheint aber erst jetzt skalierbar umgesetzt zu werden. Bis heute fehlt eine klare Definition von „Insetting-Projekten“ – auch da die CO2-Reduktion in Scope 3 (entlang der eigen Lieferkette) komplex ist. Insetting zielt nicht nur auf Baumpflanzprojekte oder erneuerbare Energie, sondern auch auf den konkreten Wandel gängiger Prozessschritte und Handlungen, um beispielsweise die lokale Biodiversität, Wassereinsparung oder Recyclingfähigkeit von Produkten zu steigern. Neben CO2 als Messungsfaktor, fließen hier ebenfalls Messgrößen des Corporate Social Responsibility-Ansatzes ein. Insetting beansprucht also einen ganzheitlichen Zugang zu gesamten Ökosystemen, Gesellschaften und lokalen Wirtschafsstrukturen.

Was spricht für und gegen Insetting?

Chance

  1. Insetting hat gegenüber Offsetting den Vorteil, dass es Scope 3 berücksichtig
  2. Neben CO2-Emissionen werden ganzheitliche Faktoren in Betracht gezogen
  3. Die eigene Lieferkette wird resilienter, qualitativ verbessert und langfristig kostengünstiger

Limit

  1. Scope 1 und 2, also die Emissionen, die direkt durch ein Unternehmen entstehen, werden in der Regel nicht verändert
  2. Die Komplexität erzeugt eine vergleichsweise hohe Bearbeitungs-, Recherche- und Investitionsbereitschaft
  3. Die Integration von zahlreichen StakeholderInnen benötigt Zeit und Ressourcen

Ist Insetting heute schon machbar oder noch Zukunftsvision?

Insetting-Maßnahmen sind für jedes produzierende Unternehmen ein sehr relevanter Weg, um den eigenen Einfluss auf das Klima, die Umwelt und Menschen zu verbessern. Klimaneutralität per Definition wird durch Insetting alleine allerdings nicht erreicht. Offsetting als freiwillige Klimaschutzmaßnahme dient zunächst dazu Emissionen auszugleichen, während Insetting das Problem an der Wurzel anpackt und zu wandeln versucht. Dabei gilt: Ein Schritt nach dem anderen. CO2-Reduktion muss der klare Fokus sein, dann ergeben sich Offsetting- und Insetting-Maßnahmen logisch folgend.

Der Umstieg auf erneuerbare Energie in Scope 1 und 2 wird weder als Offsetting noch Insetting bezeichnet. Hier werden Emissionen effektiv reduziert. Gleiches gilt für Vermeidung von Müll- und Wasserverbrauch im Büro. Offsetting hilft aber sich global zu engagieren und Klimamaßnahmen zu unterstützen und so die eigene Aufmerksamkeit auf komplexe Herausforderungen zu lenken. Diese Herausforderungen können dann durch gut strukturierte Insetting-Projekte angegangen werden. Offsetting und Insetting können also ergänzend in einer umfangreichen CO2-Reduktionsstrategie verwendet werden.

Gibt es Beispiele für erfolgreich umgesetztes Insetting?

Burberry gab im Februar 2020 bekannt, dass die Marke einen „Regeneration Fund“ eingerichtet hat, um CO2-Emissionen in der eigenen Lieferkette zu reduzieren. Gemeinsam mit seinen WollproduzentInnen in Australien, plant Burberry regenerative Anbaumethoden zu entwickeln und umzusetzen. Diese sollen die Kohlenstoffabscheidung in Böden, die Gesundheit von Wassereinzugsgebieten und die biologische Vielfalt der Lebensräume fördern.

Ben und Jerry finanzieren das Rwenzori-Projekt in Uganda, das kleinen Vanillebauern beim Bau von Agroforstsystemen unterstützt, um ihre Produktion zu diversifizieren. Dazu wurden in und um die Vanille-Parzellen 100.000 einheimische Bäume gepflanzt, welche Schatten spenden und den Bauern ermöglichen ihr Einkommen zu erweitern.

Nespresso hat über einen Zeitraum von 5 Jahren 600$ Millionen in 10 Millionen Bäume investiert. In Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden pflanzt Nespresso einheimische Baumarten und beauftragt Landwirte und Gemeindemitglieder mit der Pflanzung für diese Initiative.

Was sind die ersten Schritte in Richtung CO2-Reduktion, Offsetting und Insetting?

  1. Die Messung der eigenen CO2-Emissionen entlang der Lieferkette ist immer der erste Schritt, um Emissionsquellen zu verstehen und Reduktionspotentiale zu erfassen.
  2. Reduktionsziele können sich an den 7 Climate Impact Kategorien orientieren und sollten konkrete Maßnahmen in einem festgelegten Zeitraum aufzeigen.
  3. Offsetting-Möglichkeiten sind vielfältig und können heute nach eigenen Präferenzen zu einem fairen Preis (ab 10€ die Tonne CO2) freiwillig eingesetzt werden.
  4. Insetting-Projekte benötigen langfristiges Engagement und sollten in einer umfassenden Klimastrategie, insbesondere im produzierenden nicht fehlen.

Du hast Fragen zu den 4 Schritten der Klimatransformation?

Wir helfen dir gerne weiter. Stell uns noch heute deine kostenlose Anfrage. Wir zeigen dir passende AnbieterInnen und klimarelevante Lösungen auf. Viel Erfolg!

Deine CHOICE Webinare im August. Von CO2-Speichertechnologie zur Klimapolitik.

Der Sommer ist heiß. Wenn auch nicht überall in Deutschland, so doch besonders nördlich von uns und auch im Süden werden Rekordtemperaturen erreicht. Alles keine Seltenheit mehr. Kein Grund das #NewNormal hinzunehmen. Die Klimatransformation wird hier und heute gestaltet und vorangetrieben. Unternehmen weltweit sind Teil davon. Ebenso die Politik, InnovatorInnen und Gesellschaft.

Eine Stunde Klimatransformation in der Mittagspause

In unserer CHOICE Webinar Reihe stellen wir Unternehmen und InnovatorInnen als Klimabeauftragte für Klimabeauftragte vor. Für eine Stunde tauchen wir in ein aktuelles Thema der Klimatransformation ein und erfahren was nun getan wird, um eine klimaneutrale Zukunft aufzubauen. Du wünschst dir ein spezielles Thema oder möchtest deine Lösung vorstellen? Dann schreib uns jetzt an!

CHOICE Webinar #5: CO2-Speichertechnologie, ein Zukunftswunsch oder notwendige Klimainnovation?

Dr. Stefan Max Garzarolli strebt danach in Sachen Klima Zeit zu gewinnen, um Wandel und Innovation für eine klimaneutrale Zukunft möglich zu machen. Nach seiner Promotion in theoretischer Ökologie, spezialisierte er sich daher auf „Sustainability und Purpose“. Als Mit-Gründer der Innovationsberatung Mindfracking stellt er uns im CHOICE Webinar #5 die BECCS Technologie vor.

BECCS als Chance CO2 zu speichern

Am 20.08.2020, 13.00 – 14.00 Uhr, stellt uns Dr. Garzarolli die CO2-Speichertechologie BECCS vor. Theoretisch kann man CO2 der Atmosphäre entziehen und dort einlagern, wo es in Form von Gas, Öl oder Kohle ursprünglich entnommen wurde (Carbon Capture and Storage – CCS). Die These: Damit könnte man quasi an der Klima-Uhr drehen. Nur war dies bisher zu teuer. Jetzt gibt es einen neuen Ansatz der schwedischen Forschungsgruppe um Prof. Lyngfelt, die mit einer thermischen Abscheidung von CO2 die Kosten entscheidend drücken konnten. BECCS (Bio-Energy-CCS) ergänzt das Verfahren um ein weiteres Element: Die Verbrennung von Biomasse, die CO2 konzentriert. Entscheidend ist dabei die nachhaltige Produktion dieser Biomasse, die keine Konkurrenz zu Nahrungsproduktion darstellen darf. Laut Mercator-Institut könnte BECCS so jährlich bis zu 5 Milliarden Tonnen CO2 nachhaltig speichern.

CHOICE Webinar #6: Klimapolitik rund um Konjunkturprogramm und EU-Finanzen

David Wortmann, Gründer und Geschäftsführer der 2012 gegründeten Strategieberatung DWR eco, berät Firmen und Politik im Bereich Cleantech, Nachhaltigkeit und Zukunftstechnologien. DWR eco wirkt an seinen beiden Standorten, Brüssel und Berlin, aktiv an der tagesaktuellen Klimapolitik mit und unterstützt dabei disruptive Technologien und Geschäftsmodellen, um die Klimatransformation voranzutreiben.

Wie beeinflusst Klimapolitik Unternehmen?

Am 27.08.2020, 13.00 – 14.00 Uhr, stellt uns David Wortmann die aktuelle Klimapolitik vor. Im CHOICE Webinar #6 teilt er dazu seine Einblicke aus über 20 Jahren Klimapolitik und speziell die aktuellen Änderungen durch das deutsche Konjunkturpaket sowie die Vorgaben des EU-Plans. Welche Cleantech-Lösungen werden jetzt gefördert, wie stellen sich Unternehmen auf steigende CO2-Steuern oder Umweltkosten ein und wie sieht es mit dem #GreenDeal der EU aus? Fragen, die wir im Webinar David Wortmann stellen können.

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THE CLIMATE CHOICE bietet die kostenlose CHOICE Webinar Reihe an, um Best-Practice Lösungen zur Klimatransformation vorzustellen. Hier kannst du dich für das CHOICE Webinar #5 BECCS anmelden, hier findest du zur Anmeldung für das CHOICE Webinar #6: Klimapolitik.