5 Risikofaktoren, die Unternehmen unbedingt bedenken sollen, um die Klimatransformation nicht zu verpassen.

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on telegram
Lesezeit: 3 Minuten

Im CHOICE Webinar #2 mit Nadine Michalske von Klima.Metrix konnten die TeilnehmerInnen lernen, dass Klimarisiken schon heute – in Deutschland und weltweit – Firmen akut beeinflussen. Diese Klimarisiken sollten nicht unbedacht bleiben. Im Gegenteil, sie sind Geschäftsrisiken. Langfristig geplant kann nicht nur CO2 gespart werden, sondern auch die Positionierung, Finanzierung und Reputation von Unternehmen entscheidend beeinflusst werden. Eine fokussierte Klimastrategie, basierend auf realen CO2-Werten, kann daher maßgeblich über die Entwicklung eines Unternehmens in den nächsten 5 Jahren entscheiden. Der kommende CLIMATE TRANSFORMATION Summit steht ganz in diesem Zeichen, mehr dazu hier.

Welche Klimarisiken gibt es?

Klimarisiken lassen sich in „Physische“ und „Transistorische“ Risiken einteilen. Physische Risiken sind uns meistens geläufig: z.B. Stürme, Überschwemmungen, Dürren und Hitzewellen. Transistorische Risiken sind hingegen als vorübergehend definiert und etwas sperriger. Laut BaFin stehen sie besonders im Zusammenhang mit der Umstellung auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft. Denn wie der IPCC Report aufzeigt, sind die atmosphärischen Konzentrationen von Kohlendioxid, Methan und Stickstoffoxid so hoch wie seit mindestens 800.000 Jahren nicht mehr.

5 Faktoren von Transitionsrisiken

  • Politik
  • Recht
  • Finanzen
  • Technologie
  • Markt
  • Reputation

Transitionsrisiken beinhalten beispielsweise politische und rechtliche Maßnahmen (wie z.B. den Kohleausstieg und die steigende CO2-Steuer), hohe Investitionskosten (Sanierungen von Gebäuden und Anlagen) oder Zinsen (einige Banken binden schon heute die Zinshöhe an Klimarisikoprofile von Firmen), neue Technologien (z.B. Disruption durch Elektromobilität), veränderte Kundenpräferenzen oder gesellschaftliche Erwartungen. Diese Veränderungen können die Anforderungen an Geschäftsmodelle von Unternehmen, die hierauf nicht rechtzeitig reagieren und gegensteuern, gefährden.

Gibt es auch Chancen?

Chancen ergeben sich gerade aus den veränderten Bedingungen. Nicht jedes Unternehmen sollte sein altes Geschäftsmodell beibehalten oder gar weiter am Markt tätig sein. Besonders Ölkonzerne oder Autobauer sollten schleunigst umstellen. Aus dieser Umstellung ergeben sich für alte und neue MarktteilnehmerInnen Chancen. Der europäische Green Deal, Klimaklagen gegen Firmen wie TOTAL, aber auch Erfolgsgeschichten wie TESAL zeigen, dass eine Zeitenwende bereits begonnen hat. Selbst in den USA sind zwischen 2013 und 2018 nachhaltige Produkte 5,6 mal stärker gewachsen als konventionelle, laut Harvard Business Review. Sie werden außerdem als anpassungsfähiger und krisensicher beschrieben.  Vieles dieser Produkte und Services kannst du hier kennenlernen.

Was hat CO2-Berechnung damit zu tun?

Nur was messbar ist, ist auch managebar. Das wissen wir. CO2 ist nicht die einzige Kennzahl, um Nachhaltigkeit zu untersuchen, aber eine der messbarsten. Unternehmen kennen ihren CO2-Fußabdruck allerdings häufig nicht. Der Aufwand Daten zu erheben, Klimaziele festzulegen, Chancen und Risiken abzuwägen sowie konkrete Reduktionsmaßnahmen einzuleiten ist bis heute, im laufenden Betrieb, oftmals zu komplex. Anstatt ihr Risiko-Profil und CO2-Fußabdruck zu kennen, fliegen Unternehmen daher häufig im Blindflug.

Wie berechne ich einfach den CO2-Fußabdruck von meinem Unternehmen?

Seit einigen Jahren verändert sich der CO2-Berechnungsmarkt. Zahlreiche, kompetente Beratungen aber auch Softwarelösungen und offene Datenbanken zeigen ob Unternehmen unverändert Klimasünder bleiben oder sich als Climate Champion positionieren. Softwarelösungen dienen dabei speziell der CO2-Messung in Echtzeit, im eigenen Hause und mit professioneller Datenunterstützung. Klima.Metrix bietet hierzu einmalig die Möglichkeit an ihrer Studie zu Emissionseinsparungen in Corona-Zeiten mitzumachen. Deutsche Unternehmen mit mehr als 75 MitarbeiterInnen können kostenlos und anonym ihren CO2-Wert aus 2020 errechnen lassen und erhalten anschließend Maßnahmen für die Zukunft, um möglichst schnell CO2 zu reduzieren.

Wie kann ich mitmachen?

Wir helfen euch gerne weiter, schreibt uns einfach an. Auch wenn deine Unternehmen weniger als 75 MitarbeiterInnen hat, finden wir eine passende Lösung für dich. Außerdem kannst du beim CLIMATE TRANSFORMATION Summit direkt aus der Praxis lernen und online mitdiskutieren.

CHOICE WEBINAR #3 Gebäude LCA

Am 28. Mai lernst du im nächsten CHOICE Webinar von Philipp Hollberg, CEO und Gründer von CAALA wie ein Lifecycle Assessment eines Gebäudes durchgeführt wird und was es zu beachten gibt. Kostenlos anmelden kannst du dich hier.

Bildquelle: Unsplash.

CLIMATE TRANSFORMATION Summit, 26. Juni 2020, 9.00 - 18.00 Uhr

Die Online Konferenz für Climate Champions & Klimabeauftragte in Unternehmen.